Ein Kindergarten für 130 Kinder in Kozle: Teil der Antwort auf die demografische Frage - wenn er rechtzeitig öffnet
21.06.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Ein Jahr nachdem Labour triumphal an die Macht in Großbritannien zurückkehrte, wird spekuliert, dass Premierminister Keir Starmer schon am Montag seinen Rücktritt einreichen könnte. Die Regierung dementiert, doch schon das Dementi zeigt, wie tief die Position eines Mannes erschüttert ist, der vor zwölf Monaten unantastbar wirkte.
Das Gerücht streute eine Zeitung, die behauptet, Starmer werde gehen und einen Termin für seinen Abgang festlegen. Eine Regierungsquelle erklärte dagegen, der Premier "beabsichtigt, die Regierung weiterzuführen". Doch ob das Gerücht stimmt oder nicht - der Kontext dahinter ist real und schwer.
Die Zahlen sind brutal. Bei den Kommunalwahlen verlor Labour fast 1.500 Ratssitze und die Kontrolle über 35 Räte, während Reform vergleichbare 1.451 Sitze gewann. Eine Prognose sah die Partei bei 20 Prozent - etwa der Hälfte der Unterstützung, mit der sie die Parlamentswahl gewann - und gleichauf mit den Konservativen. Mehr als 97 Labour-Abgeordnete forderten seinen Rücktritt, die Gesundheitsministerin ging, und Andy Burnham gewann ein Mandat, das ihm den formalen Weg eröffnet, Starmer um die Führung herauszufordern.
Die Geschichte kennt jeder, der die Politik auf dem Balkan verfolgt: der Retter von gestern wird mit atemberaubendem Tempo zur Last von heute. Starmer kam mit dem Versprechen von Stabilität nach Jahren des konservativen Chaos an die Macht. Ein Jahr später zerfällt seine Partei von innen, und die Wähler, die ihm vertrauten, fliehen zu jenen, die sie vor Kurzem noch hassten.
Was passiert mit einem Land, dem niemand mehr zu trauen ist? Großbritannien hat die Konservativen verbraucht, nun verbraucht es auch Labour, und am Horizont wächst Reform - eine Partei, die vor wenigen Jahren noch Randerscheinung war. Wenn keine Option Ergebnisse liefert, hören die Wähler nicht auf zu wählen - sie verlagern nur, wohin sie ihren Zorn werfen. Und das ist ein Prozess, der selten gut endet.
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