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Die Schiedsrichter räumten ein: Haalands Tor hätte nicht zählen dürfen, doch City behielt die drei Punkte

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Die Schiedsrichter räumten ein: Haalands Tor hätte nicht zählen dürfen, doch City behielt die drei Punkte

Yamal verlieh sich selbst den Ballon d'Or, Mbappe soll warten

Lamine Yamal verschwendete keine Zeit auf Diplomatie. „Mbappe und ich sind die Besten der Welt, aber ich verdiene den Ballon d'Or“, sagte der Teenager des FC Barcelona, nachdem seine Saison mit dem Meistertitel in La Liga und dem WM-Titel mit Spanien endete. Die Zahlen sprechen allerdings nicht für ihn: Kylian Mbappe beendete die Saison mit 42 Toren und sieben Vorlagen in 44 Spielen und war Torschützenkönig in La Liga, in der Champions League und bei der WM. Yamal hat 24 Tore und 18 Vorlagen in 45 Spielen. Die Debatte ist also so alt wie die Auszeichnung: Wählt man einen Spieler oder eine Mannschaft? Mbappe hat die Zahlen, Yamal hat die Titel, und die Jury entscheidet erneut nach Gefühl statt mit dem Taschenrechner.

Die Schiedsrichter räumten ein: Haalands Tor hätte nicht zählen dürfen

Das Manchester-Derby endete 1:0 für City im Old Trafford, und der Siegtreffer von Erling Haaland in der 60. Minute gilt nun offiziell als Fehler. Das Gremium der Profischiedsrichter teilte mit, der VAR hätte eine Überprüfung am Spielfeldrand empfehlen müssen, weil Enzo Fernandez im Abseits stand und die Aktion wahrscheinlich beeinflusste - obwohl er den Ball nicht berührte. United erhielt eine Entschuldigung und die Ankündigung einer „Überprüfung des Falls“. Drei Punkte bringt das nicht zurück. City feierte den größten Teil der Partie mit zehn Mann, nachdem Phil Foden vom Platz gestellt worden war, und ging trotzdem mit der vollen Beute vom Feld. Ein Eingeständnis nach dem Schlusspfiff kostet alle nichts - außer den, der die Punkte verloren hat.

Barcelona überschritt eine Milliarde Euro Umsatz - und schrieb erneut rote Zahlen

Laut den Zahlen für die Saison 2025/26 durchbrach Barcelona die Marke von einer Milliarde Euro Umsatz, erst der zweite spanische Klub nach Real Madrid. Dennoch verbuchen die Katalanen einen Verlust von 17,8 Millionen Euro nach Steuern. Der Umbau des Spotify Camp Nou frisst die Differenz: Das Stadion kehrte im November mit einer Kapazität von 45.401 Plätzen zurück, wuchs im März auf über 62.000, die vollständige Fertigstellung ist für 2028 mit rund 105.000 Zuschauern angesetzt. Die Einnahmen aus Lizenzen und Merchandise erreichten 189,5 Millionen Euro, ein Sprung von 39 Millionen binnen eines Jahres. Ein Klub mit dem weltweit größten Trikotverkauf, der eine Saison trotzdem nicht im Plus abschließen kann - das ist keine Krisengeschichte, sondern eine darüber, was ein Stadion kostet.

Pelister fegte in Chair durch, Ohrid bleibt Spitzenreiter der zweiten Liga

Der Bitolaer Pelister ließ im Skopjer Chair keine Zweifel: 0:4 gegen Shkupi, mit einem Doppelpack von Simeon Hristov und je einem Tor von Jordancho Naumovski und Kire Stojanov. Einzige Mannschaft mit perfekter Bilanz in der zweiten Liga bleibt Ohrid, das zu Hause mit Mühe 2:1 gegen Aufsteiger Euromilk gewann. In der Tabelle führt Ohrid mit 12 Punkten, vor Pelister mit 11 und Brera mit 10. Den ersten Saisonsieg feierten auch Novaci (3:1 gegen Detonit Plachkovica), und Kozhuf gewann in Kochani bei Osogovo. Die zweite Liga bewegt sich schneller als die Debatte darüber, was der Plan für den mazedonischen Klubfußball überhaupt ist - dort unten wird wenigstens gespielt.

Skopje holte zwei zum letzten Läuten des Transferfensters

Aufsteiger Skopje unterschrieb direkt zum Ende des Transferfensters mit Vladica Brdarovski und dem serbischen Angreifer Milos Gordic. Brdarovski ist ein erfahrener Rechtsverteidiger mit Pelister, Rabotnicki, Brünn, Györ, Vardar, Drita und Shkupi im Rücken, dazu Einsätze für die Nationalmannschaft. Gordic ist 33 Jahre alt, 1,87 Meter groß und spielte zuletzt in Indien, bei Namdhari. Vor ihnen waren in Avtokomanda bereits Tomche Grozdanovski und Ali Adem gelandet. Trainer Muarem Muarem bekommt vor dem Spiel gegen Shkendija Arachinovo einen breiteren Kader, doch vier Unterschriften in den letzten Tagen des Fensters wirken eher wie Feuerlöschen als wie ein aufgebauter Plan. Offen bleibt, ob der Klub einen Kader gekauft hat oder Zeit.