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Die NBA plant eine eigene Liga mit 16 Teams in Europa: die EuroLeague wartet darauf zu erfahren, ob man ihr Partnerschaft oder Konkurrenz anbietet

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Die NBA plant eine eigene Liga mit 16 Teams in Europa: die EuroLeague wartet darauf zu erfahren, ob man ihr Partnerschaft oder Konkurrenz anbietet

Die NBA bringt Europa in New York auf den Tisch - mit oder ohne EuroLeague

Die dreißig NBA-Klubbesitzer versammeln sich in New York zu einer Sitzung, auf deren Tagesordnung etwas steht, das Belgrad, Athen und Istanbul direkt betrifft: das Projekt NBA Europe, eine neue Liga mit 16 Teams und geplantem Start Ende 2027. Die entscheidende Frage ist nicht, ob es dazu kommt, sondern mit wem - ob sich die NBA mit den bestehenden EuroLeague-Klubs einigt oder sich ihnen als direkter Konkurrent gegenüberstellt. In derselben Sitzung wird auch die heimische Erweiterung gewogen: Las Vegas und Seattle, mit Aufnahmegebühren, die zusammen auf 15 bis 18 Milliarden Dollar geschätzt werden, was jedem jetzigen Besitzer eine Auszahlung von zwischen 500 und 600 Millionen Dollar brächte. Der Balkanbasketball lebt seit Jahrzehnten von der EuroLeague. Wenn diese Struktur von außen aufgebrochen wird, entscheidet sich jetzt, wer am Tisch sitzt - nicht 2027.

Die USA holten das fünfte Gold in Folge, Stewart steht bei 26:0 bei Weltmeisterschaften

Die US-Frauen gewannen die Weltmeisterschaft in Berlin mit 97:79 gegen Frankreich. Zur Halbzeit führte Frankreich mit zwei Punkten, dann folgte ein drittes Viertel von 30:12 und die Partie war entschieden. Breanna Stewart beendete das Spiel mit 22 Punkten und 10 Rebounds und wurde zur wertvollsten Spielerin des Turniers gewählt - ihre Bilanz bei Weltmeisterschaften im US-Trikot beträgt nun 26 Siege und keine Niederlage. Jackie Young steuerte 18 Punkte bei, Caitlin Clark 12 Punkte in nur 13 Minuten. Bei Frankreich war Dominique Malonga mit 21 Punkten am treffsichersten. Es ist das fünfte Gold in Folge und insgesamt das 12. WM-Gold für die Amerikanerinnen. Wenn eine Auswahl eine Halbzeit verliert und danach ein Viertel mit 18 Punkten Differenz gewinnt, ist das keine Favoritenrolle mehr - das ist eine andere Sportart.

Ballmer meldete sich endlich: eine Entschuldigung, nachdem er die härteste Strafe längst bekommen hat

Nach einjähriger Untersuchung äußerte sich der Eigentümer der Los Angeles Clippers, Steve Ballmer, zu der Strafe, die die Liga dem Klub wegen Umgehung der Gehaltsobergrenze über verdeckte Werbeverträge mit Kawhi Leonard auferlegt hat. Ballmer übernahm in einem langen Beitrag die volle Verantwortung und entschuldigte sich bei Fans, Mitarbeitern und der Liga. Die Strafe ist historisch: ein Jahr Sperre für Ballmer selbst, ein Jahr auch für Gillian Zucker, sechs Monate für Lawrence Frank, 30 Millionen Dollar Geldstrafe, ein fünfjähriges Überwachungsprogramm und der Entzug von fünf aufeinanderfolgenden Erstrundenpicks, von 2029 bis 2033. Der Klub hatte zuvor einen Rechtsstreit angekündigt, um die Entscheidung zu kippen. Die Entschuldigung kam, nachdem alle anderen Optionen verbraucht waren - das ist die Reihenfolge, die man sich merken sollte.

Dimitrijevic verließ das Parkett in Nikosia, bislang ohne Diagnose

Der beste mazedonische Basketballer Nenad Dimitrijevic beendete das Freundschaftsspiel von Aris gegen Roter Stern beim Turnier in Nikosia vorzeitig. Mitte des dritten Viertels kassierte er einen harten Block und verletzte sich am linken Ellbogen, woraufhin er sofort vom Feld ging. Nähere Angaben zur Schwere der Verletzung gibt es bislang nicht. Das Spiel selbst war für Aris eine Abfuhr - 98:74 für die Belgrader - aber das Ergebnis ist hier die unwichtigste Zahl. Dimitrijevic ist der Spieler, um den jeder mazedonische Qualifikationsplan gebaut wird, und Septembertests sind genau der Ort, an dem so etwas ohne Not passiert. Erwartet wird jetzt der Arztbefund, nicht die Statistik.

MZT bezwang Bora, verließ die Halle aber mit einem Fragezeichen am Knie

Der mazedonische Meister MZT Skopje schlug das kosovarische Bora mit 71:69 in einem Testspiel, das von der Intensität her eher einem Europapokalduell glich als einer Vorbereitungspartie. Die Mannschaft von Vasko Atanasov spielte ohne Petar Boshaleski, und Noah Farahan verletzte sich gleich zu Beginn am Knie. Der erste Eindruck war alarmierend, doch das spätere Verhalten des Amerikaners lässt hoffen, dass es nichts Ernstes ist - genaue Untersuchungen stehen noch aus. Bester Werfer der Sieger war Warner mit 21 Punkten, gefolgt von V. Stojanovski mit 10. Nach Vierteln: 14:14, 15:20, 20:19, 22:16. Die nächste Aufgabe ist das Gedenkturnier „Zoran Petkovski-Petkoto“ in Bitola am 16. und 17. September. Ein Zwei-Punkte-Sieg gegen ein kosovarisches Team sagt wenig. Die Verletzung sagt mehr.