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Hormus zählt die Kosten: Britischer Premier warnt - die Folgen werden bleiben, auch wenn die Meerenge wieder öffnet

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Der britische Premierminister Keir Starmer hat die Bürger gewarnt: Der Konflikt um Iran trifft bereits die britische Wirtschaft. Die Schließung der Straße von Hormus - durch die ein erheblicher Teil der weltweiten Öl- und Gaslieferungen läuft - hat Schocks ausgelöst, die nicht verschwinden werden, selbst wenn die Meerenge wieder geöffnet wird. „Die Folgen werden da sein. Sie sind bereits da", sagte Starmer direkt, ohne den Versuch, die Botschaft zu mildern.

Die Regierung tagt „fast täglich", um das Krisenszenario zu verfolgen, auch wenn die offizielle Linie lautet, dass die Lieferketten vorerst stabil bleiben. Doch Starmer warnte die Bürger, ihre Urlaubspläne zu ändern, wenn der Konflikt länger anhält - ein Signal, dass die Rechnungen für Tourismus, Verkehr und Energie betroffen sein können. „Keine Panik", sagte er, und gleichzeitig fordert er sie auf, sich vorzubereiten.

Die Ölpreise haben die höchsten Stände seit drei Wochen erreicht, seit die Verhandlungen zwischen USA und Iran zum Stillstand gekommen sind. Großbritannien und Frankreich planen eine „Militärmission" für die sichere Durchfahrt durch die Meerenge, wenn der Konflikt nachlässt. Dass ein westeuropäischer Premier öffentlich sagt „ändert eure Urlaubspläne", ist ein Maß dafür, wie tief diese Krise inzwischen ins Alltagsleben eingreift.

Der Balkan ist direkt betroffen - die Region ist ein großer Importeur von Mineralölprodukten, und jeder Anstieg der Weltmarktpreise schlägt direkt auf die Tankstellen und die Heizkostenrechnungen durch. Man muss nicht in London sein, um die Folgen von Hormus zu spüren.