Kinder mit Behinderung im Labyrinth gefangen, 10,7 Millionen ohne Grundlage ausgezahlt: die Prüfung der Sozialzentren
17.06.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Iran wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden der Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag bei der UN gewählt - und der amerikanische Vertreter Christopher Jiu reagierte mit der Einschätzung, das sei „mehr als eine Schande und eine Schande für die Glaubwürdigkeit dieser Konferenz". Iran ignoriert seit Jahren seine Verpflichtungen aus dem Vertrag und verweigert die Zusammenarbeit mit der Internationalen Atomenergiebehörde - und bekam dennoch einen Platz an der Spitze des Forums für nukleare Abrüstung.
Der iranische Botschafter Reza Najafi entgegnete, die amerikanische Kritik sei „grundlos und politisch motiviert" - und betonte die Ironie: Das einzige Land, das jemals eine Atomwaffe eingesetzt hat, stellt sich heute zum Schiedsrichter über nukleare Regelkonformität auf. Ein Argument, das sich allein mit Rhetorik schwer abwehren lässt.
Der Atomstreit ist der Kern des aktuellen Konflikts. Trump hat wiederholt, dass Iran niemals eine Atombombe bekommen darf; Teheran besteht darauf, die Urananreicherung sei friedlich. Sowohl die IAEA als auch die US-Geheimdienste schätzten, dass Iran bis 2003 ein Programm zur Entwicklung von Atomwaffen unterhielt - danach wird es unklar. Die iranische Seite schlägt nun vor, die Atomgespräche zu verschieben, bis der humanitäre Konflikt gelöst und die Meerenge wieder geöffnet ist. Eine Struktur, die ihnen passt - sie bekommen eine Verschnaufpause, während das Atomprogramm weitergeht.
Für die Region ist ein nukleares Iran ein Szenario, das alle Balkan-Regierungen still beobachten. Nicht wegen direkter Bedrohung, sondern wegen des Dominoeffekts - wenn Iran die Bombe bekommt, will Saudi-Arabien sofort eine eigene. Ein Naher Osten mit mehreren nuklearen Akteuren ist für alle gefährlicher.
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