Neue Bänke und sanierte Pavillons im Park Makedonija: Überstehen sie auch nur einen Winter unbeschädigt?
13.06.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Iran versetzte Washington einen neuen Schlag, und das ohne einen einzigen abgefeuerten Schuss. Statt sein angereichertes Uran zu übergeben, wie Trump fordert, hat Teheran es vergraben - buchstäblich. In den letzten Wochen ließ Iran Tunnel einstürzen und legte Minen an den Eingängen zu den Lagern im Nuklearkomplex bei Isfahan, was den Zugang zum Material ungleich schwerer und gefährlicher macht.
Der Einsatz ist nicht gering. Es geht um rund eine halbe Tonne hochwertiges Uran, angereichert auf ein Niveau nahe dem, das für den Bau einer Bombe nötig ist. Trump wiederholt unablässig, dass die Sicherung dieses Materials Priorität habe in den Verhandlungen über ein Ende des Konflikts und über die Wiederöffnung der Straße von Hormus. Nun erscheint diese Bedingung nahezu unerfüllbar.
Die Ironie ist scharf. Noch Mitte Mai bereitete das US-Militär eine Bodenoperation vor, um das Material zu beschlagnahmen, hielt sie aber für zu riskant. Ein Teil der Quellen legt nahe, dass gerade Trumps öffentliche Aussagen darüber, wie er das Uran „nehmen“ wolle, Iran zur Verstärkung des Schutzes bewogen haben könnten. Wenn man laut ankündigt, was man sich greifen will, verwundert es nicht, dass der Gegner es vergräbt.
Experten warnen vor einer neuen Falle. Scott Roecker, ehemaliger Direktor für die Entfernung nuklearer Materialien, sagt, Iran könne nun behaupten, ein Teil des Urans sei nicht zu bergen - und niemand könnte ganz sicher sein, dass das nicht stimmt. Mit anderen Worten: Das vergrabene Uran wird zur physischen und zur Verhandlungswaffe zugleich.
Für den Balkan, der am Rand jeder energie- und sicherheitspolitischen Turbulenz sitzt, ist das keine Abstraktion. Eine geschlossene Straße von Hormus bedeutet teureres Öl, und teureres Öl bedeutet ein teureres Leben - von Skopje bis in jedes Dorf. Die Frage ist nicht nur, ob Iran blufft, sondern wie lange die Welt Poker spielen wird mit einer halben Tonne Bombenmaterial auf dem Tisch.
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