Teile von Butel und Centar heute ohne Strom - Museum für moderne Kunst sechs Stunden ohne Versorgung, warum keine SMS an die Kunden?
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Im Allgemeinen Krankenhaus in Kavadarci kamen an einem Morgen sieben Babys zur Welt - vier Jungen und drei Mädchen. Für eine Stadt, die, wie weite Teile Mazedoniens, mit negativem natürlichem Wachstum und der massenhaften Auswanderung der jungen Generation kämpft, sind sieben Neugeborene an einem einzigen Tag ein Ereignis, das man festhalten sollte.
Die Geburten verliefen erfolgreich, so das Krankenhaus. Der Tag in der Geburtsstation - „besonders dynamisch", so das medizinische Personal. Solche Momente sind selten in kleineren Städten. Kavadarci und die Region Tikvesh verzeichnen jährlich mehr Beerdigungen als Geburten. Historisch ist es der Ort, an dem Wein, Tabak und Obstbau die Wirtschaft tragen - doch die jungen Menschen ziehen nach Skopje, Deutschland oder Österreich.
Sieben Babys an einem Tag werden die demografische Krise nicht lösen. Sie erinnern aber jeden, der vergessen hat, dass in diesen Krankenhäusern immer noch Fachkräfte arbeiten, die ihren Teil der Arbeit ohne viel Publicity und mit begrenzten Mitteln leisten. Das Krankenhaus in Kavadarci kämpft, wie die meisten Regionalkrankenhäuser, mit Personalmangel und alter Ausstattung - und funktioniert dennoch.
Für die Familien, die heute ihre ersten Babys nach Hause bringen, ist das die provokativste Nachricht, die Mazedonien diese Woche bieten kann. Keine neue Parteierklärung, kein neuer Skandal im Parlament, keine weitere aufgeschobene Reform. Nur sieben Kinder, die in einer Stadt aufwachsen werden, die um ihre eigene Zukunft kämpft.
Eine Frage ohne Antwort - und sie richtet sich an den Staat, nicht an die Mütter: Wer werden diese Babys in 25 Jahren sein? Wird Mazedonien Arbeit, ein Zuhause, eine Zukunft bieten? Oder gehen sie denselben Weg wie ihre Eltern, in den Spuren ihrer Onkel? Eine Antwort, die mit 25 Jahren Verspätung geschrieben wird. Bis dahin - Glückwunsch an alle sieben Familien.
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