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Zweites Jahr in Folge keine einzige mazedonische Universität auf der Weltliste: UKIM, vom 1.816. Platz in die Unsichtbarkeit

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Zweites Jahr in Folge keine einzige mazedonische Universität auf der Weltliste: UKIM, vom 1.816. Platz in die Unsichtbarkeit

Zum zweiten Jahr in Folge schaffte es keine einzige mazedonische Universität auf die Liste „Global 2000" der besten Bildungseinrichtungen der Welt. Nicht, dass wir ans Ende gerutscht wären - wir sind überhaupt nicht auf der Karte. Und blickt man auf die Nachbarn, wirkt die Zahl 2.000 plötzlich wie eine sehr großzügige Grenze, die wir trotzdem verfehlt haben.

Die Universität „Hl. Kyrill und Method" in Skopje war einst dort. Laut dem Ranking des Center for World University Rankings (CWUR) stand UKIM 2019 auf Platz 1.816. 2024 fiel sie auf 1.990. Und 2025 und 2026 - ist sie gar nicht gelistet. Das ist kein Absturz über Nacht; es ist ein langsames Versinken über Jahre, während alle wegschauten.

Der Vergleich mit der Region tut am meisten weh. Die Universität Athen steht auf Platz 297, Belgrad auf 393, Ljubljana auf 444, Zagreb auf 522. Selbst die am schlechtesten platzierte der Nachbarn, „Hl. Kliment Ohridski" in Sofia, liegt auf Platz 1.089 - fast tausend Plätze über dem, wo UKIM stand, bevor sie verschwand. Griechenland hat 12 Universitäten auf der Liste, Serbien vier, Kroatien drei, Slowenien und Bulgarien je zwei. Mazedonien - null.

In derselben Gruppe der Abwesenden sind Montenegro, Bosnien und Herzegowina, Albanien und Kosovo. Trost? Kaum. Es zeigt nur, dass es ein regionales Problem ist, bei dem wir keine Ausnahme sind, sondern Teil der zurückfallenden Gruppe - während Griechenland, Serbien, Slowenien und Kroatien langsam akademische Namen aufbauen, die die Welt anerkennt.

CWUR misst nicht nach Eindrücken, sondern nach Bildungsqualität, Beschäftigungsfähigkeit der Absolventen, Qualität des Lehrpersonals und wissenschaftlicher Forschung. Mit anderen Worten - es misst nicht, wie viele Diplome wir verteilen, sondern wie viel diese Diplome jenseits der Grenze wert sind. Und genau das ist der Punkt, den keine feierliche Eröffnung eines neuen Schuljahres laut ausspricht: Während wir mit Studierendenzahlen prahlen, misst die Welt etwas ganz anderes. Die Frage ist nicht, wer schuld an einem Platz auf einer Liste ist - sondern wie viele Jahre des Rückschritts es brauchte, um von 1.816 in die Unsichtbarkeit zu gelangen, und wer diese Kurve überhaupt beobachtete, während sie geschah.