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Kochani vor Wasserbeschränkungen: der Verbrauch verdoppelte sich, doch die Beschränkungen verdecken nur das eigentliche Problem

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Kochani vor Wasserbeschränkungen: der Verbrauch verdoppelte sich, doch die Beschränkungen verdecken nur das eigentliche Problem

Die Hitzewelle hat die alten Wunden der Wasserversorgung wieder aufgerissen. Kochani steht vor der Einführung von Wasserbeschränkungen, nachdem sich der Verbrauch mehr als verdoppelt hat - von den üblichen 23 auf ganze 53 Liter pro Sekunde. Die Gemeinde warnt: Wenn er nicht sinkt, gelten ab morgen Einschränkungen.

Der Grund ist kein Geheimnis. Ein großer Teil des Trinkwassers landet beim Bewässern von Rasen, Gärten und Anbauflächen, beim Waschen von Höfen und Betonflächen. Betroffen sind die Viertel Orizari, Grdovci, Ober- und Unter-Podlog, Trkanje und Mojanec. Die höher gelegenen Zonen kämpfen bereits mit einem ernsten Mangel, und wenn das so weitergeht, sind die übrigen Viertel als Nächste dran.

Hier liegt ein älteres Problem, das die Beschränkungen nur verdecken. Trinkwasser, das durch einen Schlauch auf den Rasen läuft, ist ein Symptom sowohl der Gewohnheit als auch der Infrastruktur - eines Systems, das weder genug Kapazität noch genug Kontrolle hat, wenn die Hitze zuschlägt. Es ist leichter, den Bürgern eine Beschränkung aufzuerlegen, als zu lösen, warum sich jeden Sommer dieselbe Geschichte wiederholt.

Liegt das Problem an unachtsamen Bürgern oder am Management des Wasserwerks? Wahrscheinlich an beidem. Aber wenn die Antwort auf jede Krise „spart Wasser" lautet statt „repariert das System", dann zahlen die Bürger für Versäumnisse, die nicht ihre sind. Die Hitze geht vorbei; die Frage, wer sich wirklich um das Wasser kümmert, bleibt.