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Magyar überprüft Orbáns Unterstützung für Ungarn in der Vojvodina: Geld läuft weiter, Ausgaben werden geprüft

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Péter Magyar, der neue ungarische Premierminister, dessen Tisza-Partei am 12. April 141 von 199 Parlamentssitzen gewann, kündigte eine Überprüfung der Finanzhilfe an, die Orbán den Ungarn in der Vojvodina gewährt hatte. Klare Botschaft: Die Unterstützung für Ungarn außerhalb der Grenzen wird fortgesetzt - aber wie die Mittel verwendet wurden, wird geprüft.

Orbán nutzte jahrzehntelang Diaspora-Subventionen - einschließlich für Ungarn in Serbien - sowohl zum Erkaufen politischer Loyalität als auch zum direkten Kauf von Einfluss jenseits ungarischer Grenzen. Das war Teil seiner illiberalen Vision von Großungarn. Magyar signalisiert nun, dass diese Praxis überprüft wird.

Für Serbien ist das eine heikle Angelegenheit: Ungarn in der Vojvodina haben eigene Parteien, Medien, Institutionen - und ein erheblicher Teil ihrer Finanzierung kam aus Budapest. Der Politikwechsel in Ungarn wird auch die Gleichgewichte in Novi Sad und Subotica verschieben. Ob das gut oder schlecht ist, hängt sehr davon ab, wen man in Belgrad oder Podgorica fragt.