Mickoski und Gjorgjievski treffen sich zu Großprojekten - Symbolik, Rhetorik und null konkrete Termine
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23.04.2026
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12.04.2026
Menduh Thaçi ist wieder Vorsitzender der Demokratischen Partei der Albaner (DPA). Wiedergewählt auf dem heute abgehaltenen 9. Kongress, mit „demokratischer Atmosphäre" und Delegiertenbeteiligung - laut offizieller Mitteilung der Partei.
Für alle, die die albanische Politik in Mazedonien nicht verfolgen: Menduh Thaçi ist eine der am längsten anhaltenden politischen Figuren des Landes. Über Jahre galt er als De-facto-Premier der Albaner, wie er selbst einmal am Kaffeetisch sagte. Die Partei ist seit den 1990er Jahren Teil des mazedonischen politischen Systems.
Auf dem Kongress wurden auch Mitglieder des Zentralrats gewählt. Eine politische Resolution wurde verabschiedet, für „Gleichheit, authentische Vertretung, Demokratie und Schutz der nationalen Interessen der Albaner in Mazedonien". Mit Standardrhetorik - „würdige Vertretung, Transparenz und nachhaltiges politisches Engagement".
Die Frage, die die DPA offen nicht beantwortet: Wie viele Stimmen hat sie bei den letzten Wahlen bekommen? Die Zahl liegt deutlich unter dem, was Thaçi 2008 oder 2014 erreichte. Inzwischen hat die DUI die dominanten Positionen im albanischen Spektrum eingenommen, und VLEN macht ihnen Konkurrenz. Die DPA überlebt jetzt als Überrest einer Ära, nicht als aktive politische Kraft.
Aber Thaçi hält die Position. Und auch wenn ein Politiker keine Regierung bringt, kann er ein bedeutender Faktor sein: mit Stimmen im Parlament, mit Koalitionsverhandlungen, mit politischen Balancen. Die mazedonische Politik funktioniert nicht nur über Größe - sie funktioniert über Präsenz. Und Thaçi bestätigt mit dem 9. Kongress, dass er bleiben wird.
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