Taxameter wild manipuliert, Fahren ohne Lizenz: Sogar die Taxifahrer selbst wollen Ordnung im Chaos von Skopje
15.06.2026
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07.11.2025
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Im Dorf Knezhino bei Kichevo wurde der Grundstein einer neuen orthodoxen Kirche „Hl. Johannes der Täufer" gelegt - ein Ereignis, das für die kleine örtliche Gemeinschaft weit mehr bedeutet als ein Bau. Die Weihe der Fundamente vollzog der Metropolit von Debar und Kichevo, Georgij, in Konzelebration mit Priestern aus der Kichevoer Gemeinde.
An der Feier nahmen der Bürgermeister der Gemeinde Kichevo, Dr. Aleksandar Jovanovski, der Abgeordnete Gjorgjija Sajkoski sowie die Bürgermeister von Debarca und Makedonski Brod teil. Der Bau der Kirche, sagen die Organisatoren, stellt ein bedeutendes geistliches und gesellschaftliches Projekt für die Gemeinschaft dar, und die neue Kirche soll ein Ort des Gottesdienstes und der Bewahrung der orthodoxen Tradition werden.
In einer Zeit, in der sich Dörfer in ganz Mazedonien leeren und die Jungen wegziehen, tragen solche Projekte eine doppelte Botschaft. Einerseits ist der Bau einer Kirche ein Zeichen, dass die Gemeinschaft noch an ihre Zukunft an diesem Ort glaubt. Andererseits ist es schwer, nicht zu fragen - bekommt das Dorf neben der Kirche auch Arbeitsplätze, Straßen, eine Ambulanz, eine Schule; die Dinge, die die Menschen dort halten.
Der Glaube ist eine Säule jeder Balkangemeinschaft, und niemand bestreitet seine Bedeutung. Aber die geistliche Erhebung und das Überleben eines Dorfes gehen Hand in Hand. Knezhino bekam heute ein Fundament für eine Kirche; es bleibt abzuwarten, ob die Institutionen auch in die anderen Fundamente investieren - jene, die entscheiden, ob es in zehn Jahren überhaupt jemanden geben wird, der in die neue Kirche geht.
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