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Sicherheitsforum Skopje 2026: Der Westbalkan als Architekt der Stabilität oder nur eine weitere Konferenz

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Sicherheitsforum Skopje 2026: Der Westbalkan als Architekt der Stabilität oder nur eine weitere Konferenz

Während die Großmächte die Grenzen der Sicherheit von Washington bis Moskau abstecken, versuchte sich der Westbalkan nicht als Problem, sondern als Teil der Lösung zu präsentieren. In der Versammlung der Republik Mazedonien fand das Sicherheitsforum Skopje 2026 unter dem Motto „Architekten der Stabilität: die Sicherheitsidentität des Westbalkans" statt.

Das Forum versammelte Vertreter von Institutionen, der akademischen Gemeinschaft, des diplomatischen Korps, internationaler Organisationen und der Zivilgesellschaft. Die Eröffnungsrede hielt Professor Iulian Chifu vom rumänischen Zentrum für Konfliktprävention, während an den Panels Experten und Diplomaten aus Polen, Serbien, Rumänien, Österreich und Mazedonien teilnahmen. Veranstalter waren die Universität „Hl. Kliment Ohridski" aus Bitola und die Universität in Tetovo.

Die Themen waren genau jene, die die Region plagen: Desinformation und hybride Bedrohungen, Energiesicherheit, institutionelle Widerstandsfähigkeit und der Großmächtewettbewerb, der quer durch Europa ausgetragen wird. Der Krieg in der Ukraine zog sich als ständiger Schatten durch fast jede Diskussion - eine Erinnerung daran, dass die Stabilität des Balkans auch von Dingen abhängt, die fern von ihm entschieden werden.

Foren sind nützlich - aber der Balkan hat bereits eine Fülle von Konferenzen, Deklarationen und Panels zur Stabilität. Die Frage, die bei solchen Treffen selten gestellt wird, ist, ob Worte zu Politik werden. „Architekt der Stabilität" klingt gut auf einem Banner in der Versammlung; ob die Region wirklich etwas aufbaut oder nur ihre Probleme erneut in schöneren Worten beschreibt - das wird nicht das Forum zeigen, sondern das, was darauf folgt.