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Dreißig freiwillige Feuerwehrleute aus Stip bekommen Ausrüstung aus Amerika - warum nicht vom eigenen Staat?

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Dreißig freiwillige Feuerwehrleute aus Stip bekommen Ausrüstung aus Amerika - warum nicht vom eigenen Staat?

Während der Staat sich seit Jahren abmüht, die eigene Feuerwehr auszustatten, gibt es in Stip etwa dreißig Menschen, die das ohne Lohn, ohne Verpflichtung und ohne viel Aufhebens tun. Die Freiwillige Feuerwehr von Stip, inzwischen im zweiten Jahr, erwartet dieser Tage eine Spende von Schutzausrüstung aus Amerika - nachdem genau diese Freiwilligen beim großen Brand am Berg Serta an vorderster Front standen.

Seit zwei Jahren unterstützen die rund dreißig Freiwilligen die Berufsfeuerwehr dort, wo es am schwersten ist - in unzugänglichem Gelände, wo Geländewagen und zusätzliche Hände entscheiden, ob das Feuer gestoppt wird oder sich ausbreitet. Beim Brand am Serta in den vergangenen Tagen waren sie logistische Unterstützung, aber auch direkt am Löschen beteiligt.

Und hier liegt die Frage, die kaum jemand laut stellt: Warum kommt Schutzausrüstung für Menschen, die ihr Leben riskieren, als Spende aus dem Ausland und nicht als etwas, das der Staat selbst bereitstellt? Die Freiwilligen suchen keine Anerkennung - sie haben längst bewiesen, dass sie auch ohne sie ausrücken. Aber wenn eine Gesellschaft auf die Menschlichkeit von Freiwilligen und die Großzügigkeit eines fremden Landes angewiesen ist, um jene zu schützen, die das Feuer an ihrer Stelle löschen, sagt das mehr über die Prioritäten als jeder Bericht. Diesmal wenigstens wird die Ausrüstung ankommen - die Frage ist, wann solche Menschen aufhören, die Ausnahme zu sein, und zum System werden.