Drei von vier Sensoren tot: Die Seilbahn auf den Vodno lief fünfzehn Jahre ohne echten Service
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Alle kennen das Bild - die königliche Familie, die vom Balkon winkt, während Flugzeuge darüber hinwegfliegen. Doch hinter diesem Balkon steht ein Gebäude, das eher eine kleine Stadt ist als ein Zuhause. Der Buckingham-Palast offenbart am Tag seiner berühmtesten Zeremonie, wie wenig wir tatsächlich über den Ort wissen, an dem für die halbe Welt entschieden wurde.
Die Zahlen sind kaum zu glauben. Der Palast umfasst 77.000 Quadratmeter und hat über 770 Räume. Drinnen gibt es einen Pool, ein Kino, eine Cafeteria, eine Arztpraxis, eine Kapelle, ein Postamt und sogar einen Geldautomaten - buchstäblich eine Stadt in einem Gebäude. Es gibt auch über 350 Uhren, um die sich eigenes Personal kümmert, und einen 16 Hektar großen Garten, den größten privaten ummauerten Garten im Zentrum Londons.
Die Geschichte verbirgt sich in den Details. Königin Elisabeth II. lebte dort 70 Jahre, obwohl sie im Palast vor allem dann schlief, wenn sie am nächsten Tag offizielle Pflichten hatte. König Charles III. und die Prinzen Andrew und Edward wurden genau dort geboren. Und 1982 drang ein Mann namens Michael Fagan zweimal unbefugt ein, einmal bis ins Schlafzimmer der Königin selbst - eine der berühmtesten Sicherheitspannen der britischen Geschichte.
Der Palast ist voller theatralischer Details: Geheimtüren, versteckt in Spiegeln und Möbeln für den diskreten Eintritt der königlichen Familie, Tunnel, die zu anderen Orten in London führen, und sogar ein uralter unterirdischer Fluss, der Tyburn, der unter dem Gebäude fließt. Auch eine Geistlegende fehlt nicht - ein „Phantommönch“, der angeblich auf den Terrassen erschien.
Die Zeremonie Trooping the Colour, mit über 1.400 Soldaten, 200 Pferden und Hunderten Musikern, ist nur die Fassade, die die Öffentlichkeit einmal im Jahr sieht. Die wahre Geschichte steckt in den Mauern - in der Pracht, gebaut, um zu beeindrucken, in den Tunneln, gebaut, um zu verbergen, und in der Frage, die jede Monarchie mit sich trägt: Wie viel kostet es, all das zu erhalten, und wer zahlt am Ende die Rechnung.
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