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Rama: Europa begeht einen strategischen Fehler, indem es nicht mit Russland spricht

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Der albanische Premierminister Edi Rama kritisiert die EU offen: "Europa hat einen grossen strategischen Fehler gemacht, indem es alle Kanaele zu Russland gekappt hat. Europa muss immer, immer, immer mit allen reden."

Seine Worte widersprechen direkt dem Ansatz von Ursula von der Leyen und EU-Chefdiplomat Kaja Kallas, die den Kontakt mit Putin meiden und argumentieren, Dialog sei sinnlos, solange Moskau am Konflikt festhaelt.

Rama, dessen Land EU-Mitglied werden will, behauptet, Europa "bestraft sich selbst an der Peripherie jedes kuenftigen Friedensabkommens", indem es direktes Engagement mit Moskau vermeidet. "Je laenger wir diesen Dialog verschieben, desto weniger Stimme werden wir am Ende haben, denn egal wie dieser Krieg endet, Russland wird nirgendwohin gehen", erklaert Rama.

Interessant: Ein Land ohne russisches Gas, ohne russische Investitionen, ohne jegliche Abhaengigkeit von Moskau - gibt denen Ratschlaege, die tief abhaengig sind. Rama kann frei sprechen, gerade weil er nichts zu verlieren hat. Die Frage ist, ob er recht hat.