Skopjes Taxifahrer kurz vor einem Protest: illegale Taxameter und Fahrer ohne Lizenz
18.06.2026
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07.11.2025
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Einer der weltgrößten Exporteure von Erdölprodukten bereitet sich darauf vor, Benzin über das Meer zu importieren - aus Asien, über westliche Häfen. Es klingt absurd, und genau deshalb ist es wichtig: Russland, das letztes Jahr rund fünf Millionen Tonnen Benzin exportierte, hat nun einen Kraftstoffmangel auf dem eigenen Heimatmarkt.
Der Grund liegt nicht im Öl - davon hat Russland reichlich. Das Problem sind die Raffinerien. Anhaltende ukrainische Drohnenangriffe auf Raffinerien, Pipelines und Kraftstoffinfrastruktur haben unter anderem Anlagen bei Moskau beschädigt und Produktionsstopps erzwungen. Mit anderen Worten: Du hast den Rohstoff, aber die Anlage, die ihn in Kraftstoff für Markt, Armee und Logistik verwandelt, steht unter Beschuss.
Die Folgen sind im Inland bereits sichtbar. Teile Sibiriens und der Krim spürten lokale Engpässe, mit Rationierung auf der Krim und langen Schlangen an einzelnen Tankstellen. Die Behörden haben den Benzinexport bis Ende Juli verboten, um den Kraftstoff während der Hochsaison im Sommer im Land zu halten. Die Ersatzkanäle - Belarus und begrenzte Mengen aus Kasachstan - reichen nicht aus, wenn eine große Raffinerie ausfällt.
Für uns auf dem Balkan ist das eine Erinnerung daran, wie dünn die Linie zwischen einer "Energiesupermacht" und Schlangen an der Tankstelle ist. Ein Land, das Millionen Tonnen exportiert, importiert plötzlich teuer, über komplizierte Logistik, nur um Löcher zu stopfen. Und hier ist der Punkt, der für jede Regierung gilt, die mit ihren Rohstoffen prahlt: Reichtum an Rohstoffen bedeutet nichts, wenn du nicht schützen kannst, was sie in etwas Brauchbares verwandelt. Wie lange würden unsere eigenen "strategischen Vorteile" unter echtem Druck auch nur eine Saison überstehen?
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