Kinder mit Behinderung im Labyrinth gefangen, 10,7 Millionen ohne Grundlage ausgezahlt: die Prüfung der Sozialzentren
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23.04.2026
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12.04.2026
"Das Schlachtfeld ist transparent geworden. Wer auftaucht, wird entdeckt und angegriffen." Das sagte Walerij Saluschnyj, ehemaliger Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, heute Botschafter in Großbritannien. Mit einem Satz fasste er zusammen, was die Welt über die Kriege der Zukunft wissen muss.
Saluschnyj sagt: "Operative Aufgaben" - jahrzehntelang die Standardgrundlage militärischer Entscheidungen - sind nicht mehr machbar. Die früheren Großoffensiven mit 150-250 Kilometern Durchbruch in wenigen Tagen? Unmöglich. Bevor du die Streitkraft konzentrierst, hat der Gegner deine Fahrzeuge per Drohne längst gesehen und den Schlag vorbereitet.
"Die Todeszone" ist Saluschnyjs Begriff. Es ist der Streifen 30 bis 50 Kilometer vor der Front. In dieser Zone haben beide Seiten so viele Aufklärungs- und Kampfdrohnen, dass jedes Fahrzeug, jeder Soldat, jede Einheit innerhalb von Minuten Ziel werden kann.
Das Ergebnis? Russland und die Ukraine haben dasselbe Problem - keiner kann eine Stoßkraft für den entscheidenden Schlag formieren. Beide Seiten stecken in derselben Sackgasse. Deshalb bewegt sich die Front nicht dramatisch, trotz Hunderttausender Verluste auf beiden Seiten.
"Schlachten an der Frontlinie werden weniger wichtig als Operationen im tiefen Hinterland", sagt Saluschnyj. Heißt: Lager, Brücken, Raffinerien, Energieknoten - alles weit weg von der Front. Und genau das sehen wir jeden Tag - Schläge gegen russische Raffinerien tief in Russland, gegen ukrainische Kraftwerke, gegen Logistik-Infrastruktur.
Was lernt Mazedonien daraus? Dass jeder künftige Krieg auf dem Balkan - sollte er kommen, Gott bewahre - nicht aussehen wird wie der Jugoslawienkrieg der neunziger Jahre. Keine Panzerkolonnen. Keine Infanterieangriffe auf Vitez oder Srebrenica. Keine Ketten auf den Straßen. Stattdessen Drohnen über jeder Straße, jedem Gebäude, jedem Bergpfad. Und vorbereitet sind nur diejenigen, die heute die ukrainischen Erfahrungen studieren - statt nach Brüssel zu schauen und auf Anweisungen zu warten.
Saluschnyj warnt auch vor etwas Größerem - einer technologischen Revolution mit KI im Zentrum. Wer die KI-Systeme kontrolliert, kontrolliert die militärischen Entscheidungen. Das ist die Frage von heute, mit all ihren unbequemen Antworten. Und für unsere Region eine neue, sehr gefährliche Realität, auf die uns niemand vorbereitet hat.
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