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12.04.2026
Auf dem Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft in Eriwan sprach Präsidentin Gordana Siljanovska-Davkova auf einem Panel zusammen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und der italienischen Premierministerin Giorgia Meloni zum Thema - Kampf gegen den Drogenhandel. Ihre zentrale These - die Integration des Westbalkans in die EU ist eine Voraussetzung für einen wirksamen Kampf gegen diese Industrie.
„Der Balkan ist eine Transitzone für Drogenoperationen," sagte sie in einem Teil ihrer Rede und betonte, dass externe Akteure dieses Gebiet nutzen, um Europa zu destabilisieren. Später bestätigte sie in einem separaten Treffen mit dem rumänischen Präsidenten die Position - „starke regionale Kooperation ist ein wichtiger Faktor" für die politische Einigung Europas.
Die Rhetorik ist bekannt, der Kontext ist neu. Die EU - die den Westbalkan-Anträgen seit Jahrzehnten ausweicht - steht jetzt vor einem Anstieg krimineller Netzwerke, die gerade entlang dieser geografischen Linie operieren. Albanische, balkanische, türkische, manchmal auch arabische Syndikate nutzen die Region als Lager, Umschlagplatz, Geldwäsche-Hub. Siljanovska hat nichts Neues gesagt - aber sie sagte es in einem Raum, in dem man bisher nicht zuhören wollte.
Die Frage, die hinter ihrer Rhetorik steckt, ist anders gestellt. Wird die EU die Westbalkan-Integration nur dann ernst nehmen, wenn sie eine Sicherheitsbedrohung für sich selbst sieht? Die Geschichte legt das nahe. Die Kosovokrise 1999, die bosnische 1995, die albanische 1997 - alle ermöglichten eine europäische Antwort, als Brüssel erkannte, dass die Mafia-Welle der Region Wien, München, Mailand erreicht. Jetzt geschieht dasselbe wieder - mit Drogen.
Für mazedonische Leser ist die Frage noch spezifischer. Wie bereit sind die Institutionen in Skopje, im Kampf Partner zu spielen, wenn es bereits Fälle von Polizeibeamten mit Verbindungen zu kriminellen Netzwerken gibt? Siljanovska fordert die EU auf, den Balkan als Partner anzuerkennen. Die EU mag antworten - aber was bietet Skopje als Beweis für die Ernsthaftigkeit? Diese Frage wird am Gipfeltag niemandem gestellt. Aber in Brüssel wird sie in feste Notizen geschrieben.
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