Noch eine Durchsuchung in Ohrid, noch eine Waage mit weißem Pulver: Der kleine Fisch geht immer am leichtesten ins Netz
04.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Mitten in einer Hitzewelle versucht Skopje, seinen Einwohnern wenigstens etwas Einfaches zu bieten - Wasser. Bürgermeister Orce Gjorgjievski kündigte an, dass stadtweit mehr als 210 Trinkbrunnen in Betrieb genommen wurden, mit Arbeiten vor Ort durch das öffentliche Wasserwerk.
Neben den Trinkbrunnen läuft auch die Sanierung der Stadtbrunnen, darunter die bekannten „Alexander der Große" und „Lotusblume". Angekündigt wurden zudem drei moderne öffentliche Toiletten an Orten wie dem Stadtpark und dem Platz „Philipp II." - Details, die in einer Metropole klein klingen, für den Menschen auf der Straße in der Hitze aber viel bedeuten.
All das ist Teil des Nachtragshaushalts der Stadt Skopje für 2026, der Mittel für Projekte in Stadtplanung, kommunalen Diensten, Sport und Umwelt vorsieht. Auf dem Papier ist die Liste lang und ansehnlich.
Die Frage ist, wie immer, ob diese 210 Brunnen auch im August noch laufen oder nur im Juni angekündigt wurden. Die Skopjer kennen die festlichen Eröffnungen, auf die Stille und kaputte Infrastruktur folgen, nur zu gut. Ein Trinkbrunnen ist eine kleine, nützliche Sache - aber er zählt nur, wenn er funktioniert, wenn er am dringendsten gebraucht wird, nicht bloß am Tag der Ankündigung.
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