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Sokol Bibaj mit 8 Tonnen Kokain festgenommen: der Mann mit dem gestohlenen mazedonischen Pass

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Sokol Bibaj mit 8 Tonnen Kokain festgenommen: der Mann mit dem gestohlenen mazedonischen Pass

In einer großen Aktion der albanischen Staatsanwaltschaft für organisierte Kriminalität wurde ein internationales Netzwerk zum Schmuggel von Kokain aus Lateinamerika nach Europa zerschlagen - und unter den Festgenommenen ist ein Name, der Mazedonien nicht unbekannt ist: Sokol Bibaj.

Bibaj, 43, wird als eines der Schlüsselmitglieder der kriminellen Struktur genannt, von der rund acht Tonnen Kokain beschlagnahmt wurden. Die Ermittlungen zeigten, dass die Organisation nicht nur mit Drogen handelte, sondern auch Geld über legale Investitionen wusch - die Behörden froren 491 Immobilien und Vermögenswerte im Wert von rund 150 Millionen Euro ein und beschlagnahmten sie.

Hier wird die Geschichte zu unserer. Bibaj wird in der „Doppelgänger"-Affäre erwähnt, als mazedonische Behörden bekannten regionalen Kriminellen mazedonische Pässe ausstellten. Er wurde auch in Mazedonien gesucht, wegen eines gefälschten mazedonischen Passes, ausgestellt auf den Namen „Andon Papi" - mit der gestohlenen Identität eines echten mazedonischen Bürgers. Er reiste oft zwischen Albanien und Mazedonien und arbeitete mit einer Person aus Skopje mit dem Spitznamen „Ševal".

Und hier ist die Frage, die jeder Bürger zu stellen das Recht hat: Wie kommt ein internationaler Kokainschmuggler an ein mazedonisches Dokument mit gestohlener Identität? Wer hat unterschrieben, wer hat weggesehen, und wie viele andere „Andon Papis" laufen noch mit unseren Pässen in der Tasche herum? Albanien hat seine gefasst. Die Frage ist, ob bei uns überhaupt jemand für das Dokument zur Verantwortung gezogen wird.