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Wölfe entkamen aus Skopjes Zoo und töteten Kängurus - und der Zoo schweigt

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Wölfe entkamen aus Skopjes Zoo und töteten Kängurus - und der Zoo schweigt

Weiße Wölfe gruben ein Loch unter ihrem Gehege und entkamen aus dem Zoo in Skopje, woraufhin sie vier Kängurus und mehrere Emus angriffen und töteten. Die Mitarbeiter brauchten mehrere Stunden, um sie zu fangen und zurückzubringen. Und statt einer Erklärung kommt vom Zoo - Schweigen.

Der Tierschutzverein „Anima Mundi" reagierte scharf und forderte die sofortige Schließung des Zoos von Skopje sowie eine unabhängige Überprüfung aller Gehege, Zäune, Käfige und Sicherheitssysteme. Die Aktivisten fordern zudem eine unabhängige Untersuchung der Flucht, der Tötung der Tiere und der Feststellung der Verantwortung für die Versäumnisse, ebenso ein Moratorium für Zucht und Neuzugänge, bis die Standards erfüllt sind.

Am schwersten wiegt gerade das Schweigen. Die kommissarische Direktorin des Zoos Skopje reagierte nicht auf Anrufe, um die Umstände zu erklären. Wenn eine Einrichtung, die Kinder täglich betreten, einen Vorfall verschweigt, bei dem Raubtiere außerhalb ihrer Käfige waren, geht es nicht mehr nur um die Kängurus.

Denn die nächste Frage ist unausweichlich: Wenn der Zaun den Wölfen nicht standhielt, was garantiert, dass er morgen nicht vor etwas Gefährlicherem versagt, mit Besuchern in der Nähe? „Anima Mundi" stellt genau diese Frage - wer kann die Sicherheit im Zoo Skopje garantieren? Schweigen ist keine Antwort. Schweigen ist ein Eingeständnis, dass es keine gibt.