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Trump: Bis Mittwoch Abkommen oder Krieg - Iran sagt, Uran wird an niemanden uebergeben

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Trump hat ein Ultimatum gestellt: Wird bis Mittwoch kein langfristiges Abkommen mit dem Iran erzielt, endet der Waffenstillstand und die Militaeraktion wird fortgesetzt. "Die USA werden Irans Uran bekommen - entweder durch ein Abkommen oder mit Gewalt", warnte der amerikanische Praesident.

Auf dem Tisch liegt ein "dreiseitiger Friedensplan" und das Angebot, 20 Milliarden Dollar an iranischen Vermoegenswerten freizugeben - im Austausch fuer die Uebergabe von angereichertem Uran. Trump behauptet, der Iran habe "bereits die meisten Bedingungen akzeptiert" und zugestimmt, "mehr als 20 Jahre" keine Atomwaffen zu besitzen.

Teheran erzaehlt jedoch eine voellig andere Geschichte. Der iranische Sprecher Bagai dementierte Trump ausdruecklich: "Von Iran angereichertes Uran wird an niemanden uebergeben." Das Thema der Uranuebertragung sei bei den iranischen Behoerden nie zur Sprache gekommen.

Zwei Narrative, eine Frage: Wer luegt? Trump spricht von einem "fast fertigen" Abkommen, der Iran sagt, ein Uranabkommen existiere nicht. Die zweite Verhandlungsrunde ist fuer Montag angesetzt, und Trump deutet an, persoenlich nach Islamabad zur Unterzeichnung zu reisen - falls es so weit kommt.

Mittwoch ist die Frist. Verstreicht sie ohne Abkommen, tritt die Welt in eine neue Eskalationsphase ein. Und die Oelpreise, die dank strategischer Reserven gerade unter 90 Dollar gefallen sind, koennten erneut sprunghaft steigen. Auf dem Balkan bedeutet das eines: Bereiten Sie sich auf teureren Sprit vor.