Taxameter wild manipuliert, Fahren ohne Lizenz: Sogar die Taxifahrer selbst wollen Ordnung im Chaos von Skopje
15.06.2026
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07.11.2025
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Wenn der US-Präsident öffentlich Putin und Xi Jinping dankt und dann seine schärfsten Worte an den eigenen Verbündeten richtet - lohnt es sich, innezuhalten und hinzuhören. Donald Trump erklärte in einem Interview, dass Moskau und Peking eine bedeutende Rolle beim Zustandekommen des Abkommens mit dem Iran spielten, und gab zu, dass der Deal nicht allein durch amerikanischen Druck errungen wurde. Ein Eingeständnis, das in Washington selten laut zu hören ist.
Doch seine heftigste Botschaft richtete Trump nicht an Teheran, sondern an den israelischen Premier Benjamin Netanjahu. „Er ist ein sehr komplizierter Mann und, ehrlich gesagt, sollte er uns dafür sehr dankbar sein. Denn hätte der Iran eine Atomwaffe gehabt, würde Israel in zwei Stunden nicht mehr existieren", sagte Trump - eine seiner direktesten Kritiken an Netanjahu seit Beginn der Krise.
Und genau da liegt der Haken. Irans Oberster Nationaler Sicherheitsrat bestätigte das Abkommen und bestand darauf, dass der Krieg an allen Fronten dauerhaft enden müsse, auch dort. Netanjahu wiederum machte deutlich, dass Israel die Militäroperationen gegen die Hisbollah fortsetzen werde und sich nicht an die Bedingungen des Abkommens gebunden fühle. Mit anderen Worten - das Abkommen besteht auf dem Papier, aber eine Seite stellt es bereits infrage.
Die Unterzeichnung des Memorandums ist für den 19. Juni in der Schweiz angesetzt. Bis dahin wird die ganze Welt beobachten, ob der von den größten Mächten geschlossene Deal vom kleinsten, aber sturste Spieler in der Gleichung niedergerissen wird. Der Balkan kennt diese Dynamik: Die Großen handeln über alle Köpfe hinweg, und jene, die glauben, nichts zu verlieren zu haben, sind meist diejenigen, die den Deal niederreißen. Die Frage ist, wer den Preis zahlt, wenn auch dieser zerbricht.
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