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Trump wird das iranische Angebot ablehnen: Hormuz ist wichtig, Uran ist wichtiger

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Trump wird den iranischen Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormuz ablehnen, bestätigen amerikanische Quellen. Grund - der Vorschlag deckt nichts für das iranische Nuklearprogramm ab, und das ist genau das Thema, von dem Washington nicht bereit ist, den Druck loszulassen.

Die Analyse sagt es offen: Wenn die USA die Öffnung der Meerenge ohne Lösung zur Urananreicherung akzeptieren, verlieren sie die größten Hebel in den Verhandlungen. Hormuz ist wichtig, aber für Washington ist das Uran wichtiger. Die Logik ist brutal: Tanker werden auch ohne Iran eines Tages fahren, eine Atomwaffe, wenn sie gebaut wird, kann nicht zurückgenommen werden.

Für Teheran ist die Öffnung von Hormuz ein "großes Zugeständnis" - eine solche Logik unterstellt, dass die jetzige Blockade dem Westen schmerzhaft genug ist, um auf die Nuklearfrage zu verzichten. Aber Washington antwortet anders. Wir sind nicht hier, um Tauschgeschäfte zu machen. Wir sind hier für eine Paketlösung.

"Die Öffnung der Meerenge ohne Lösung der Fragen zur Urananreicherung im Iran könnte den USA einen Schlüsselhebel zur Druckausübung nehmen", erklären amerikanische Analysten. Übersetzt - wir nehmen keine halbe Lösung.

Ergebnis - der Konflikt geht nicht zur Deeskalation, sondern zu einem noch strengeren Verhandlungsrahmen. Iran glaubt, die Karten zu mischen. Washington glaubt, bessere Karten zu haben. Europa dazwischen misst, wie viel Benzin für den Sommer kostet. Der Balkan - eingeklemmt zwischen diesen beiden Mächten - hat Energieflüsse, die durch fremde Märkte laufen. Die Frage ist, ob einer unserer Politiker das aufmerksam verfolgt oder nur die EU-Pressemitteilungen abschreibt.