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USA treffen iranische Radare bei Hormus: Tanker brennen, Sirenen heulen, und die Rechnung erreicht unsere Zapfsäulen

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USA treffen iranische Radare bei Hormus: Tanker brennen, Sirenen heulen, und die Rechnung erreicht unsere Zapfsäulen

Die USA trafen iranische Radarstellungen nahe der Straße von Hormus, nachdem sie vier iranische Drohnen abgeschossen hatten, die auf den Schiffsverkehr in der Region gerichtet waren. Ziele waren Überwachungsanlagen bei Goruk und der Insel Qeschm - genau die Augen, mit denen der Iran einen der empfindlichsten Engpässe des Welthandels beobachtet. Und wenn die eine Seite Radare angreift, greift die andere alles an, was sie sieht.

Die iranische Revolutionsgarde schlug zurück, indem sie Geschosse auf US-Stützpunkte in der Region abfeuerte und das Feuer auf vier Tanker eröffnete, die ohne Erlaubnis passieren wollten. Die kuwaitische Luftabwehr fing Geschosse und Drohnen unbekannter Herkunft ab, und in Bahrain heulten Sirenen, die Bewohner wurden angewiesen, Schutz zu suchen. Das ist kein Vorfall mehr - das ist ein Krieg, der über Grenzen schwappt.

Der Iran behauptet, ballistische Raketen hätten US-Stützpunkte getroffen, aber die USA sagen, sie hätten sechs Geschosse abgefangen, das siebte habe sein Ziel gar nicht erreicht. Die Zahlen hängen, wie immer im Krieg, davon ab, wer sie meldet. Trump wiederum misst auf seine Weise: „Sie haben noch eine gewisse Zahl an Raketen und Drohnen. Ich würde sagen, vielleicht 21 bis 22 Prozent ihrer Raketen sind ihnen geblieben." Zweiundzwanzig Prozent Präzision - als hätte jemand sie genau gezählt.

Hinter dem Kriegsdrama steht eine Zahl, die uns alle betrifft: Durch Hormus fließt etwa ein Fünftel des weltweiten Öls, und dieser Fluss ist nun gestört. Wenn sich ein so enger Engpass zuzieht, springt der Spritpreis weltweit - auch an den Tankstellen auf dem Balkan. Ein Krieg Tausende Kilometer entfernt, und die Rechnung erreicht auch unsere Taschen.

Die indirekten Verhandlungen zwischen Washington und Teheran stehen vorerst still. Der Iran fordert die Aufhebung der Sanktionen, die Freigabe von 24 Milliarden Dollar eingefrorenen Vermögens und Zugang zu seinen Häfen. Die USA fordern, dass der Iran zuerst aufhört. Und während jede Seite darauf wartet, dass die andere zuerst nachgibt, brennen die Tanker, heulen die Sirenen, und die Welt lernt erneut, dass Frieden im Nahen Osten die zerbrechlichste Ware auf dem Markt ist.