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Vardar kehrt in die Champions League zurück: die EHF kündigte es mit einem eigenen Video an, Auftakt ist zu Hause gegen Nantes

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Vardar kehrt in die Champions League zurück: die EHF kündigte es mit einem eigenen Video an, Auftakt ist zu Hause gegen Nantes

Vardar kehrt in die Champions League zurück, die EHF kündigte es mit einem eigenen Video an

Der Europäische Handballverband widmete der Rückkehr von Vardar in die Elite ein eigenes Video, zusammengesetzt aus Momenten der Auftritte in der Champions League in den Saisons 2016/17 und 2018/19 - jenen beiden, in denen der mazedonische Klub an Europas Spitze stieg. Das ist eine schmeichelhafte Ankündigung, aber auch eine Erinnerung daran, wie weit jenes Vardar von diesem entfernt ist. Die Rückkehr beginnt am 16. September zu Hause gegen das französische Nantes, in der Gruppenphase folgen der deutsche Klub Melsungen und Polens Meister Wisła Płock. Die Tickets für das Spiel gegen Nantes sind bereits im Verkauf. Die Frage, die niemand laut stellt: Hält ein Klub, der Europa zweimal gewann, dieselbe Bühne mit dem heutigen Budget aus?

Ohrid und Eurofarm Pelister eröffneten mit 28:28, und Rojević fordert Respekt

Das Derby in Biljanini Izvori endete 28:28, entschieden in der letzten Sekunde - Atanasijević traf und nahm dem Gastgeber den Sieg, der einen Schritt davon entfernt war. Nach dem Spiel sprach der Ohrider Trainer Boris Rojević mehr über den Klub als über das Ergebnis: „Mir tut das Herz weh für diese Jungs, die ihr Maximum gegeben haben. Ich hätte gern nur ein wenig mehr Respekt für den Handballklub Ohrid. Ich denke, den verdienen wir.“ Er lobte Publikum und Atmosphäre, zum Spiel wurde er konkret - „Nuancen entschieden“ und „wir brauchen so schnell wie möglich funktionierende Torhüter“. Ein Trainer, der nach einem Punkt im Derby Respekt statt Verstärkung fordert, sagt etwas darüber, wo der Klub abseits des Feldes steht.

Alkaloid und Prilep mit klaren Siegen zum Auftakt der Superliga

Die erste Runde der Männer-Superliga bestätigte die Favoriten. In Avtokomanda schlug Alkaloid Munti Esens mit 38:28 - das Team von Kiril Lazarov übernahm von Beginn an die Kontrolle, führte zur Pause mit fünf Toren und ließ auch dann nicht nach, als der Trainer zu rotieren begann. Bester Werfer war Damjan Mitev mit neun Toren. Prilep besiegte vor eigenem Publikum Kumanovo mit 38:31, mit je sieben Toren von Nikola Šipinkoski und Denis Šabanović, während der beste Werfer der gesamten Partie der Kumanovoer Naum Kostov mit acht war. Zehn Tore Unterschied zum Auftakt sehen auf dem Papier gut aus - der wirkliche Test kommt, wenn Alkaloid gegen Vardar und Pelister antritt.

Die Champions League startet mit 24 Teams und neuem Format

Der stärkste Klubwettbewerb im Handball kehrt diese Woche mit 24 Mannschaften in einer neuen Formatversion zurück, alle spielen um die Trophäe, die im Juni in Köln gehoben wird. Die erste Runde ist dicht gedrängt: Am 9. September werden sieben Spiele ausgetragen, darunter Zagreb - Celje, Veszprém - Porto, Aalborg - PSG, Kielce - Kriens-Luzern, Nantes - Wisła Płock, Magdeburg - Kolstad und Barcelona - Aarhus. Am 10. September folgen Partizan - Füchse Berlin, Dinamo Bukarest - Montpellier, Pick Szeged - Kristianstad, Sporting - GOG und die Partie, die uns am meisten interessiert - Melsungen - Vardar. Der Balkan ist an beiden Terminen vertreten. Die Frage ist, wie lange er vertreten bleibt.

Barcelona ist erster Favorit, doch der Abstand an der Spitze schrumpft

Die EHF veröffentlichte ihre Vorsaison-Rangliste, und an der Spitze steht erneut Barcelona, allerdings mit einer Anmerkung, die man in solchem Material selten findet - die Spitzenteams sitzen unmittelbar dahinter. Das ist eine politisch formulierte Art, etwas Interessanteres zu sagen: Eine jahrelange Dominanz wird enger. Bei den Frauen hat die Saison bereits begonnen, und die Botschaft ist dieselbe - vier der ersten Spiele gewannen die Gastmannschaften. Győr bezwang Podravka im Spiel der Runde, Metz eröffnete die Titelverteidigung mit einem Sieg, und FTC, Gloria Bistrița und Brest gewannen auswärts. Heimvorteil im europäischen Handball bedeutet offensichtlich nicht mehr das, was er bedeutete. Für einen Klub wie Vardar, der die Saison zu Hause gegen Nantes eröffnet, ist das zugleich eine gute und eine schlechte Nachricht.