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Vardar holte den fünften Superpokal in den letzten zwanzig Sekunden: Vorkapić vom Siebenmeter, Valah mit der entscheidenden Parade

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Vardar holte den fünften Superpokal in den letzten zwanzig Sekunden: Vorkapić vom Siebenmeter, Valah mit der entscheidenden Parade

Vardar holte den fünften Superpokal in den letzten zwanzig Sekunden

In Gevgelija besiegte Vardar im Finale des mazedonischen Superpokals Ohrid mit 32:31. Ohrid startete besser und führte in der siebten Minute 1:4, doch zur Halbzeit lag Vardar mit zwei Toren vorn, 17:15. In der zweiten Hälfte kam Ohrid zurück und führte in der 51. Minute 25:27, worauf vier Tore in Folge für die Rot-Schwarzen fielen. Beim Stand von 31:31 und zwanzig Sekunden vor Schluss verursachte Ivanković einen Siebenmeter - Vorkapić verwandelte sein zehntes Tor zum 32:31, und Torhüter Valah parierte den letzten Wurf von Strmljan. Es ist der fünfte Superpokal für Vardar (2017, 2018, 2019, 2023, 2026). Ohrid debütierte und verlor mit einem Tor - das ist keine Niederlage, das ist eine Ankündigung.

Gogov ist neuer Kapitän von Vardar

Vasil Gogov, der Torhüter, übernimmt bei Vardar die Kapitänsbinde, sein Stellvertreter ist Maluš. Ein Torhüter als Kapitän ist eine Wahl, die etwas darüber sagt, wie der Klub die Saison liest - der Mann, der das ganze Spiel vor sich sieht, und nicht der, der den Ball trägt. Nach einem Superpokal, der einer Parade in der letzten Sekunde zu verdanken ist, wirkt die Wahl weniger wie eine Zeremonie und mehr wie ein Plan.

Alkaloid brach Lovćen in der zweiten Halbzeit

Im dritten Spiel der Regionalliga gewann Alkaloid in Montenegro bei Lovćen mit 40:29. Zur Halbzeit stand es 18:18 - Lovćen hatte in der 28. Minute sogar 18:17 geführt. In der zweiten Hälfte gelang der Mannschaft von Kiril Lazarov ein 6:0-Lauf in sieben Minuten zum 24:19, danach baute sie den Vorsprung nur noch aus. Ivan Džonov erzielte acht Tore, Marko Mitev sechs, je fünf kamen von Damjan Mitev und Nikola Kosteski. In Gruppe A führt Eurofarm Pelister mit neun Punkten, Alkaloid und Partizan haben je sechs, Dubočica drei, Lovćen keinen. Zwei mazedonische Teams an der Spitze einer Regionalliga - eine Angabe, die man wiederholen sollte, weil sie sich selten wiederholt.

Der kroatische Verband zahlte 10.000 Euro für eine Fahne

Das Berufungsgericht der EHF bestätigte eine Strafe von 10.000 Euro gegen den Kroatischen Handballverband, davon 2.500 Euro auf zwei Jahre zur Bewährung. Der Grund: Bei der Medaillenübergabe der Männer-Europameisterschaft 2026 entrollte Spieler Matej Mandić eine Fahne, die im EHF-Protokoll nicht vorgesehen ist. Das Gericht bestrafte zusätzlich Mandić selbst mit 2.500 Euro. Eine Berufung beim Europäischen Handball-Schiedsgericht kann binnen 21 Tagen eingelegt werden. Zwölfeinhalbtausend Euro für ein Stück Stoff auf dem Podium - auf dem Balkan kosten Fahnen immer mehr, als sie aussehen.

Die Frauen-Champions-League beginnt, Barcelona hat bei den Männern den zwölften Titel

Die EHF Champions League der Frauen eröffnet an diesem Wochenende die Gruppenphase mit 16 Teams und Titelverteidiger Metz. Der Weg führt nach Budapest in die MVM Dome; zu den Top Ten der EHF-Prognosen zählen Győr, Esbjerg mit Henny Reistad, die vergangene Saison mit 131 Toren beste Torschützin war, CSM Bukarest unter Bojana Popović, Odense, Gloria Bistrița und Brest. Bei den Männern erinnert eine Dokumentation über das Final Four in Köln daran, dass Barcelona den zwölften Titel holte; durch die Geschichte laufen die Brüder Petar und Đorđe Cikuša. Balkanische Namen sind im europäischen Handball überall - balkanische Klubs an der Spitze noch nicht.