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Vardar kehrt nach vier Jahren in die Champions League zurück, und das Derby in Ohrid endete mit einem Tor in der letzten Sekunde

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Vardar kehrt nach vier Jahren in die Champions League zurück, und das Derby in Ohrid endete mit einem Tor in der letzten Sekunde

Vardar hat die Tickets für Nantes freigegeben: der erste Europaabend in der Jane-Sandanski-Halle nach vier Jahren Pause

RK Vardar hat die Tickets für das Heimspiel gegen den französischen Klub Nantes in den Verkauf gebracht - das erste Heimspiel des Klubs in dieser Saison in der EHF Champions League. Die Partie ist für den 16. September um 18.45 Uhr in der Halle Jane Sandanski in Skopje angesetzt, der Verkauf läuft ausschließlich online. Der Preis für die Blöcke 3, 4, 5, 6, 7, 8, 11, 12, 13, 14, 15 und 16 sowie für Block G beträgt 500 Denar. Die Botschaft des Klubs ist direkt: die Halle für die Rückkehr in den stärksten Klubwettbewerb füllen. Die Rot-Schwarzen waren einst Europameister, dann fiel alles binnen weniger Monate auseinander. Nun sind sie zurück, und die Frage ist, ob das Publikum mit ihnen zurückkam.

Derby ohne Sieger in Ohrid: Atanasijevic gleicht in der letzten Sekunde zum 28:28 aus

Die mazedonische Männer-Superliga startete mit einem Spiel, das buchstäblich am Ende entschieden wurde. Im Sportzentrum Biljanini Izvori trennten sich GRK Ohrid und Eurofarm Pelister 28:28. Nach der ersten Halbzeit führten die Bitolaer 14:13 und lagen zwischenzeitlich zwei Tore vorn. In Durchgang zwei hielt die Mannschaft von Boris Rojevic einen minimalen Vorsprung, doch im Finish kam das Team von Lino Cervar durch Petar Atanasijevic in den letzten Sekunden zum Punkt. Bester Werfer für Ohrid war Dominik Mate mit 11 Toren, bei Pelister traf Kuzmanovski 10 Mal. In derselben Runde: Alkaloid - Multi Esens 38:28, Prilep - Kumanovo 38:31, Butel Skopje - Mladost 30:30, Struga - Tikves 27:28, Vardar 1961 - Eurofarm Pelister 2 31:19. Zwei Unentschieden zum Auftakt bei sechs Spielen. Die Liga ist nicht einmal auf dem Papier entschieden.

Martin Tomovski glänzte erneut im Tor, doch Bietigheim verlor mit sieben Toren Differenz gegen Lemgo

Mazedoniens Nationaltorhüter Martin Tomovski zählte in der deutschen Bundesliga zu den Besten auf dem Feld, doch sein Bietigheim verlor zu Hause gegen Lemgo mit 29:36. Das sind sieben Tore Unterschied in einem Spiel, in dem der Torhüter zu den wichtigsten Spielern seiner Mannschaft gehörte - eine Kombination, die jeder kennt, der auf dieser Position gespielt hat. Die Paraden merkt sich die Statistik, die Niederlage merkt sich die Tabelle. Tomovski gehört zu einer Generation mazedonischer Torhüter, die die Nationalmannschaft in Spielen halten, in denen wir auf dem Papier schwächer sind. Das Problem war nie, wer auf unserer Linie steht. Das Problem ist, dass davor noch sechs Leute nötig sind.

Die Frauen-Champions-League begann mit vier Auswärtssiegen - und kein einziger Gastgeber hielt stand

Die erste Runde der Frauen-Champions-League 2026/27 begann mit etwas Ungewöhnlichem: In allen vier Samstagsspielen siegten die Gäste. Titelverteidiger Metz eröffnete die Titelverteidigung mit 32:23 bei Storhamar, Torhüterin Sabrina Novotna kam auf 15 Paraden. Finalist Györ bezwang das kroatische Podravka mit 26:23 im Spiel der Woche - Tjasa Stanko erzielte acht Tore, fünf davon vom Siebenmeter, gegen den Klub, für den sie 2019/20 spielte. CSM Bukarest gewann 37:29 beim slowenischen Krim, das nun zehn Spiele ohne Sieg in diesem Wettbewerb steht. Esbjerg zerlegte Dortmund mit 33:24, Henny Reistad traf zehnmal bei zehn Versuchen. Heimvorteil bedeutet im Frauenhandball offenbar immer weniger.

Die EHF lobt Rekordzahlen, und die Männer-Champions-League wächst von 16 auf 24 Teams

Vor dem Start der neuen Saison veröffentlichte die EHF eine Bilanz für 2025/26, die wie ein Werbekatalog klingt, aber mit Zahlen, die etwas bedeuten: ein kumuliertes TV-Publikum von über 540 Millionen für Champions League und European League, mehr als 40 Sender in über 80 Territorien, ein Wachstum der eigenen Plattform um 50 Prozent und eine digitale Reichweite von 1,6 Milliarden. Die Zuschauerzahl in den Hallen betrug 1,2 Millionen, und beide Final-Four-Turniere stellten Rekorde auf - 20.022 Zuschauer pro Tag in Budapest und 20.122 in Köln, wo 14.000 Tickets für 2027 binnen 24 Stunden ausverkauft waren. Das Wichtigste ist jedoch strukturell: Ab dieser Saison wächst die Männer-Champions-League von 16 auf 24 Teams. Mehr Plätze bedeuten mehr Chancen für Klubs aus unserer Region. Und mehr Spiele, in denen der Unterschied zwischen den Budgets ab der ersten Minute sichtbar wird.