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Vardar holte den Superpokal mit einem Tor Unterschied, und Tomovski ist der beste Torhüter der Bundesliga nach Paraden

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Vardar holte den Superpokal mit einem Tor Unterschied, und Tomovski ist der beste Torhüter der Bundesliga nach Paraden

Vardar holte den Superpokal in einem Spiel, das bis zur letzten Sekunde lief

Die neunte Ausgabe des mazedonischen Superpokals wurde in Gevgelija ausgetragen und endete so, wie alle gehofft hatten, dass sie nicht endet - entschieden in den letzten Angriffen. RK Vardar schlug GRK Ohrid mit 32:31 und holte den fünften Titel in diesem Wettbewerb. Ohrids Trainer Boris Rojević war nach dem Spiel so ehrlich, wie man es in einer Niederlage selten ist: Man hatte seine Chancen, nutzte sie nicht, und einiges gefiel ihm nicht und werde noch analysiert. Ohrid bleibt ohne den ersten großen Pokal seiner Geschichte, doch ein Rückstand von einem Tor gegen den heimischen Meister zeigt, dass die Achse Bitola-Ohrid kein Hintergrund mehr ist, sondern Konkurrenz. Vardar hat in der neuen Saison auch einen neuen Kapitän - Torhüter Vasil Gogov, Nachfolger von Goce Georgievski, mit Jaka Malus als Stellvertreter.

Tomovski führt die Bundesliga bei Paraden an, und das ist kein Zufall

Martin Tomovski sammelte 28 Paraden in den ersten beiden Spieltagen der deutschen Bundesliga und ist in dieser Kategorie der beste Torhüter der Liga. Am ersten Spieltag hatte er 15 Aktionen und zählte zu den Hauptgründen für Bietigheims Sieg über Wetzlar. Gegen den Großen Kiel kam er auf 13 - und verlor. Das ist die ganze Geschichte eines Torhüters in einem Team, das nicht zu den Favoriten gehört: Je besser du hältst, desto mehr heißt das, dass deine Abwehr dich allein lässt. Mazedonische Torhüter in ausländischen Ligen haben wir seit Jahrzehnten, aber dieser hält die Zahl an der Spitze der stärksten Klubliga der Welt. Wenn das kein Argument für die Nationalmannschaft ist, dann ist es nichts.

Die EHF urteilte gegen Kroatien: 10.000 Euro für eine Flagge bei der Siegerehrung

Das Berufungsgericht der Europäischen Handballföderation wies die Berufung des kroatischen Handballverbands zurück und bestätigte die Strafe von 10.000 Euro, davon 2.500 zur Bewährung auf zwei Jahre. Der Grund: Bei der Siegerehrung der EHF EURO 2026 entrollte der Spieler Matej Mandić eine Flagge, die im EHF-Protokoll nicht vorgesehen ist. Das Gericht gab zugleich der Berufung der EHF selbst teilweise statt und verhängte gegen Mandić persönlich eine zusätzliche Strafe von 2.500 Euro. Die Frist für eine Berufung beim Europäischen Handball-Schiedsgericht beträgt 21 Tage. Eine Flagge, zwei Strafen und ein ganzer Verbandsetat für juristische Verfahren - während dieselbe Institution im selben Zeitraum ein offenes Verfahren wegen rassistischer Beleidigungen im Finale des EHF European Cup zwischen GRK Ohrid und Tatabánya führt. Die Prioritäten liest man an der Höhe der Strafen ab.

Eurofarm Pelister baut ein Team für mehr als den heimischen Titel

Der Vizemeister aus Bitola verhandelt wenige Tage vor dem Start der heimischen Meisterschaft über einen Rückraumspieler aus der Schule von Paris Saint-Germain - den 26-jährigen Sadou Ntanzi, über den seit Wochen gesprochen wird. Gleichzeitig unterschrieb im zweiten Team Danilo Gutić, ein junger montenegrinischer Handballer, der der einzige Ausländer im Kader von Pelister 2 sein wird. Der frühere Spieler von Vardar und Pelister, Ilija Abutović, heute bei Partizan, beschrieb den mazedonischen Handball dieser Tage mit einem Satz, den Bitola rahmen wird: Die Derbys hier sind ein echter Krieg, auf dem Feld und auf den Rängen. Neun Jahre spielte er in Mazedonien. Er weiß, wovon er spricht.

Die Champions League beginnt, und der Balkan ist wieder dabei

Die Champions League der Männer startet am 9. September, und gleich in der ersten Runde gibt es ein Balkanderby - Zagreb empfängt das slowenische Celje. Bei den Frauen beginnt die Saison noch früher, mit Krim gegen CSM Bukarest, Podravka gegen Győr und Budućnost gegen FTC. Barcelona geht als Titelträger mit zwölf gewonnenen Titeln bei den Männern ins Rennen, bei den Frauen verteidigt Metz den Titel, das im Budapester Finale Győr mit 31:29 schlug. Ein mazedonischer Klub steht auf diesen Listen nicht. Deshalb misst sich die ganze Saison für Vardar, Ohrid, Pelister und Alkaloid in der Regionalliga und in der heimischen Meisterschaft - und genau dort entscheidet sich, ob diese Liga eine Stufe ist oder eine Decke.