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Vardar und GRK Ohrid im dritten Duell um einen Pokal, und Kroatien zahlt 10.000 Euro wegen einer Fahne

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Vardar und GRK Ohrid im dritten Duell um einen Pokal, und Kroatien zahlt 10.000 Euro wegen einer Fahne

Vardar und GRK Ohrid treffen zum dritten Mal um einen Titel aufeinander - diesmal um den Superpokal

Die neue Handballsaison startet in der Halle „26. April“ in Gevgelija mit dem Superpokalspiel zwischen Vardar und GRK Ohrid. Es ist ihr drittes Duell um einen Pokal in kurzer Zeit - beide Teams trafen in der Vorbereitung bereits in zwei Finals aufeinander, und beide gewann die Mannschaft vom See: beim Turnier in Struga und beim „Krste Andonovski“. Der Favorit ist also nicht der, den viele automatisch nennen würden. „Uns erwartet ein intensives und schweres Spiel. Wir werden aufpassen müssen, in 60 Minuten möglichst wenige Fehler zu machen, wenn wir ein Ergebnis zu unseren Gunsten wollen“, sagt Adama Keita. Beim letzten direkten Duell war Vardar nicht komplett - es fehlten Milan Lazarevski, Jaka Malus und weitere wichtige Namen. Beide Teams kennen einander auswendig, was meist heißt: eine Kleinigkeit entscheidet.

Alkaloid zerlegte Lovcen mit 40:29, gab zuvor aber eine Fünf-Tore-Führung her

Das Ergebnis sagt souverän, das Spiel sagt etwas anderes. Alkaloid gewann in Montenegro gegen Lovcen mit 40:29 in der Regionalliga, doch der Weg dahin war alles andere als ruhig. Die Skopjer eröffneten mit 4:1 und lagen fünf Tore vorn, dann drehten die Gastgeber die Partie vollständig - Lovcen ging sogar in Führung, zur Pause stand es ausgeglichen 18:18. Nach dem Wechsel führten die Gastgeber erneut mit 19:18, und da änderte Alkaloid die Herangehensweise, spielte aggressiver und legte eine Serie von sechs Toren in Folge zum 24:19 hin. Von dort wurde der Abstand zweistellig. Erfolgreichster Werfer war Ivan Dzonov mit acht Toren, Marko Mitev traf sechsmal, Damjan Mitev und Nikola Kosteski je fünfmal. Nächste Station ist das mazedonische Derby gegen Eurofarm Pelister, am 23. September in Bitola.

Der kroatische Verband zahlt 10.000 Euro Strafe wegen einer Fahne bei der Siegerehrung

Das EHF-Berufungsgericht bestätigte eine Strafe von 10.000 Euro für den Kroatischen Handballverband, davon 2.500 Euro zur Bewährung mit zweijähriger Probezeit. Der Grund: Bei der Siegerehrung der Männer-EHF-EURO 2026 entrollte Spieler Matej Mandic eine Fahne, die im Fahnenprotokoll der EHF nicht vorgesehen ist. Die Berufung des Verbands wurde abgewiesen, während das Gericht der Berufung der EHF teilweise stattgab und eine zusätzliche Strafe von 2.500 Euro persönlich gegen Mandic verhängte. Es bleiben 21 Tage für eine Berufung beim Europäischen Handball-Schiedsgericht. Auf den ersten Blick eine kleine Geschichte, bei uns aber auswendig bekannt: Auf dem Balkan kostet eine Fahne auf dem Podest immer mehr, als in der Preisliste steht.

Györ ist Favorit für Budapest, Titelverteidiger Metz geht geschwächt hinein

Die Champions League der Frauen kehrt an diesem Wochenende mit der ersten Runde der Gruppenphase zurück - 16 Teams machen sich auf den Weg nach Budapest und zum Finalturnier im MVM Dome. Titelverteidiger ist Metz, das vergangene Saison endlich eine Serie knapper Misserfolge beendete und Györ im Finale mit 31:29 besiegte. Doch Metz geht geschwächt hinein: Die wertvollste Spielerin des Finalturniers, Sarah Bouktit, wechselte ausgerechnet nach Györ, Johanna Bundsen und Xenia Smits gingen nach Odense. An der Spitze der Prognosen steht deshalb Györ, das den Kern hielt und zwei starke Namen hinzufügte - Bouktit und Thale Rushfeldt Deila. In den ersten drei steht auch FTC, das nach drei Viertelfinal-Aus in Folge Elizabeth Omoregie und Torhüterin Anna Kristensen holte. Metz fiel auf Rang zwei, und das Team, das dreimal in Folge im Finale stand, ist nun Erster - die Zahlen sprechen, doch der Pokal ist noch nicht vergeben.

Barcelona holte den 12. Titel, und die Doku kam, damit wir es nicht vergessen

Die EHF hat „Born Rivals“ veröffentlicht, eine Dokumentation über das Final Four der Männer 2026, verfügbar auf EHFTV. Erzählt wird die Rückkehr Barcelonas an die Spitze und der 12. Titel in der Champions League - ein Rekord, den der Klub selbst seit Jahren nach oben schiebt. Der fünfzigminütige Film begleitet die Brüder Petar und Djordje Cikusa in der Zeit vor dem Wechsel nach Köln und durch das Finalwochenende in der LANXESS-Arena, daneben Füchse-Berlin-Trainer Nikolej Krickau, Magdeburg-Spieler Felix Claar und Aalborg-Spielmacher Juri Knorr. Barcelonas Trainer Carlos Ortega spricht den einen Satz, der aus dem ganzen Projekt bleibt: „Schwer ist nicht zu gewinnen - schwer ist, weiter zu gewinnen. In einem Klub wie Barcelona zählt auch, wie man gewinnt.“