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Vardar kehrt nach vier Jahren in die Champions League zurück, und Rojević ist bis 2029 an Ohrid gebunden

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Vardar kehrt nach vier Jahren in die Champions League zurück, und Rojević ist bis 2029 an Ohrid gebunden

Vardar kehrt nach vier Jahren in die Champions League zurück, die Tickets sind bereits im Verkauf

Mazedoniens Handballmeister RK Vardar ist zurück in der Elite und bestreitet am 16. September sein erstes Heimspiel in der Champions League gegen den französischen Klub Nantes. Der Verein hat die Eintrittskarten bereits in den Verkauf gegeben, ausschließlich online. Die Preise sind dreistufig: 600 Denar für die Sektoren A1 bis A6, 500 Denar für den Großteil der Blöcke einschließlich Sektor G, und 400 Denar für die Blöcke 1, 2, 9 und Sektor A. Das Spiel beginnt um 18:45 Uhr im Sportzentrum „Jane Sandanski“. In Gruppe B stehen zudem der deutsche Melsungen und der polnische Wisła Płock; die Saison eröffnet Vardar am 10. September auswärts in Deutschland. Vier Jahre Warten auf diesen Abend. Die Frage ist nicht, ob die Halle voll wird, sondern wie lange die Rückkehr dauert.

Alkaloid eröffnete die Meisterschaft mit einer Lehrstunde in Avtokomanda

RK Alkaloid startete mit einem überzeugenden Sieg im „brüderlichen“ Duell in Avtokomanda gegen Multi Essence in die neue Saison der Männer-Superliga. Trainer Lazarov trat mit einem gemischten Kader an - und das genügte. Nach den ersten 30 Minuten führten die Skopjer bereits 16:11, in der zweiten Hälfte erhöhten sie nur noch das Tempo. Am treffsichersten war Damjan Mitev mit neun Toren, beim Gegner trafen David Trajkovski und Gorazd Damčevski je sechsmal. Im selben Zeitfenster besiegte Prilep Kumanovo mit 38:31. Wenn der Favorit mit der zweiten Garde spielt und zur Pause dennoch fünf Tore vorn liegt, sagt das etwas über den Favoriten und über die Liga, in der er antritt.

Rojević bleibt bis 2029 in Ohrid - der Mann, der die erste europäische Trophäe holte

GRK Ohrid hat den Vertrag mit Trainer Boris Rojević bis 2029 verlängert, und das ist keine gewöhnliche Unterschrift. Unter seiner Leitung gewannen die „Gladiatoren“ vergangene Saison den EHF European Cup, erreichten das Finale des mazedonischen Pokals und beendeten die Meisterschaft auf dem dritten Platz. Die Vereinsführung hat inzwischen den Kader verstärkt und das Budget erhöht, mit offen ausgesprochenem Ziel - Kampf um den Titel. Neben der heimischen Meisterschaft warten auf das Team auch die Regionalliga und Europa. „Gemeinsam haben wir Geschichte geschrieben und die erste europäische Trophäe gewonnen“, hieß es vom Verein. Im mazedonischen Sport, wo ein Trainer nach drei schlechten Spielen ausgetauscht wird, ist ein Vierjahresvertrag mit einem Mann, der bereits eine Trophäe geholt hat, nahezu revolutionär. Die Frage ist, ob Ohrid sein eigenes Versprechen hält, wenn der erste schlechte Monat kommt.

Die Frauen-Champions-League startete, und der Heimvorteil zählte nichts

Die erste Runde der EHF Women's Champions League endete mit etwas selten Gesehenem - alle vier Spiele gewannen die Gastmannschaften. Titelverteidiger Metz eröffnete die Titelverteidigung mit 32:23 bei Storhamar, Torhüterin Sabrina Novotna hielt 15 Bälle. CSM Bukarest siegte 37:29 bei Krim, das damit seine sieglose Serie im Wettbewerb auf zehn Spiele verlängerte. Esbjerg zerlegte Borussia Dortmund mit 33:24, und Henny Reistad, mit 131 Toren beste Werferin der Vorsaison, legte weitere zehn nach. Wenn der Heimvorteil in der ersten Runde nichts wert ist, was wird er im Viertelfinale wert sein?

Podravka verlor zu Hause, und Győr hält weiter den Rekord mit sieben Titeln

Das knappste Duell der Runde fand in Koprivnica statt: Győr besiegte Podravka mit 26:23, in einem Spiel, das die Kroatinnen mit 2:0 eröffneten und in dem Katarina Pandža bis zur Pause sechs Tore erzielte. Spielerin des Spiels war Tjaša Stanko mit acht Toren, davon fünf Siebenmeter - und das gegen den Klub, für den sie 2019/20 spielte. Győr ließ vergangene Saison im Finale gegen Metz den dritten Titel in Folge liegen, bleibt aber das Team mit den meisten Trophäen im Wettbewerb - sieben, alle in den letzten 14 Spielzeiten gewonnen. Für einen Zuschauer auf dem Balkan ist das ein bekanntes Muster: Der kroatische Klub geht Schritt für Schritt, der ungarische startet erneut von oben. Den Unterschied macht das Budget, nicht der Wille.