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Vardar verlor auch das zweite Spiel mit einem Tor Unterschied, und ein Fan maß 100 Dezibel in der Halle „Jane Sandanski“

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Vardar verlor auch das zweite Spiel mit einem Tor Unterschied, und ein Fan maß 100 Dezibel in der Halle „Jane Sandanski“

Vardar verlor gegen Nantes mit einem Tor - zweite Niederlage im gleichen Maß

Vardar 1961 verlor 32:33 gegen Nantes in der zweiten Runde der Champions League, im ersten Heimspiel des Wettbewerbs nach mehrjähriger Pause. Den entscheidenden Treffer erzielte erneut Noam Leopold, der mit 13 Toren abschloss; bei Vardar war Mohab Abdelhak mit 10 am treffsichersten, Jaka Malus steuerte sechs bei. Zu Beginn der letzten Minute lief Malus allein auf den Torhüter zu und traf nicht, danach gab es Siebenmeter für Nantes. „Die zweite Halbzeit war für beide Mannschaften unglaublich. Es ging Tor um Tor“, sagte Trainer Ivan Cupic. Vardar steht nach zwei Runden bei null Punkten, beide Niederlagen mit minimalem Abstand. Der Unterschied zwischen null und drei Punkten misst sich hier in einem gehaltenen Ball.

Die Halle „Jane Sandanski“ maß 100 Dezibel

Ein Vardar-Fan maß auf seiner Uhr, dass der Lärm beim Spiel gegen Nantes 100 Dezibel erreichte, und der Clip landete in den sozialen Netzwerken. Die Halle war fast bis auf den letzten Platz voll, und es wurde von der ersten bis zur letzten Minute angefeuert. Das ist eine Zahl, die keinen Punkt bringt, aber sie sagt etwas, das die Anzeigetafel nicht sagt: Das mazedonische Publikum ist in den Jahren, in denen der Klub diesen Wettbewerb nicht hatte, nirgendwohin verschwunden. Das nächste Heimspiel ist am 8. Oktober gegen Wisla Plock - dieselbe Mannschaft, die heute Abend Melsungen mit 25:24 überraschte, mit einem Tor zwanzig Sekunden vor Schluss. Die Gruppe ist enger, als sie aussah.

Veszprem zerlegte die Füchse Berlin in Deutschland, vier Teams mit voller Ausbeute

Veszprem siegte 35:29 in Berlin gegen die Finalisten von 2025 und 2026, und Torhüter Emil Nielsen war entscheidend - seine Paraden brachten nach nur 17 Minuten eine Sechs-Tore-Führung. Hugo Descat traf neunmal, und bei den Gastgebern erzielte Mathias Gidsel 10, was nicht reichte. Mit weißer Weste nach zwei Runden blieben Nantes, Sporting, Kielce und Veszprem. Barcelona gewann in Montpellier 28:27, Magdeburg in Luzern 39:29. Porto schlug Partizan zum ersten Mal in der Geschichte. Wenn selbst Partizan gegen ein Team verliert, das es nie geschlagen hat - dann hat die Gruppenphase in dieser Saison keine leichten Gäste.

Ohrid bekommt das erste Frauen-Handballforum - fünf Legenden an einem Ort

Der Handballverband Mazedoniens organisiert erstmals ein Frauen-Handballforum, am 26. September in Ohrid, im Rahmen des Turniers „Trophäe Mazedonien“. Unter dem Motto „One game. One voice. One future.“ treten Indira Kastratovic, Andrea Lekic, Lidija Horvat, Suzana Lazovic und Dragana Cvijic auf - Namen, die die Region ohne Erklärung kennt. Die Themen sind nicht nur Medaillen: die Vorurteile, denen sie begegneten, die Unterstützung, die sie hatten oder nicht hatten, und was nach dem Ende der Spielerkarriere kommt. Auf Letzteres hat der heimische Sport meist keine Antwort. Das Forum wird das nicht an einem Tag ändern, aber es stellt die Frage wenigstens laut.

„Trophäe Mazedonien“ ist unsere Generalprobe - und Markovics erste Prüfung

Das Turnier „Trophäe Mazedonien“ findet vom 24. bis 26. September in der Ohrider Halle „Biljanini Izvori“ statt, neben Mazedonien treten Kroatien, Serbien und Montenegro an. Unsere Handballerinnen eröffnen gegen Serbien, spielen am zweiten Tag gegen Montenegro und am letzten Tag gegen Kroatien. Das ist das erste echte Kennenlernen mit dem neuen Trainer Igor Markovic, und zwar in der härtestmöglichen Form - drei Balkanauswahlen an drei Tagen, ohne leichtes Aufwärmspiel. Manche Verbände suchen sich solche Tests nach Maß aus. Dieser hat sie alle auf einmal angesetzt, zu Hause.