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Vardar verlor in Kassel 33:31, die Füchse warfen Partizan 44 Tore ein, und RK Ohrid verteidigt einen Europapokal in einem Rekord-Wettbewerb

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Vardar verlor in Kassel 33:31, die Füchse warfen Partizan 44 Tore ein, und RK Ohrid verteidigt einen Europapokal in einem Rekord-Wettbewerb

Vardar kehrte in die Champions League zurück und verlor in Kassel 33:31

Nach fünf Jahren Pause ist der mazedonische Meister wieder dort, wo er hingehört - in der Elite. Die erste Prüfung fand bei MT Melsungen statt, dem Sieger der EHF European League, der in der Champions League debütiert, und endete 33:31 für die Gastgeber. Melsungen spielte ohne die größte Verstärkung Dani Dujshebaev, und Vardar war lange eine harte Nuss: Vukašin Vorkapić erzielte neun Tore, sechs davon vor der Pause. Als Vasil Gogov Mitte der zweiten Hälfte ins Tor kam, verkürzten die Gäste auf 27:28, und die zahlreichen Fans in Kassel sprangen auf. Dennoch traf Johannes Golla in der 58. Minute zum 32:29 und entschied die Partie. Trainer Ivan Čupić räumte ein, Vardar habe seine Chancen gehabt. Das ist die Art Niederlage, die mehr sagt als manche Siege - eine Mannschaft, die fünf Jahre nicht hier war, verlor auswärts beim Sieger eines Europapokals mit zwei Toren.

Füchse Berlin zerlegten Partizan mit 44:33 - Klubrekord in der Champions League

Das ist der deutlichste und torreichste Sieg der Geschichte der Füchse Berlin in der Champions League. Die Finalisten von 2025 und 2026 hatten in Belgrad keinerlei Mühe, wo Partizan nach 14 Jahren Abwesenheit zurückkehrte. Nach nur 12 Minuten hatte der Serbe Mijajlo Marsenić den Abstand auf fünf Tore ausgebaut, zur Pause hatte Berlin bereits 23 erzielt. Mathias Gidsel beendete die Partie mit neun Toren, Tobias Grøndahl mit acht, Leo Prantner mit sieben - zu dritt 24. Partizans neuer Trainer Raúl González probierte diverse Varianten, nichts half. Für den einen Klub ist die Rückkehr nach Europa ein Fest; für den anderen eine Erinnerung, wie schnell man den Anschluss verliert, wenn man 14 Jahre fehlt.

RK Ohrid verteidigt den Europatitel, und der Europapokal hat eine Rekordbeteiligung

RK Ohrid ist amtierender Sieger des EHF European Cup und startet die Titelverteidigung erst in der zweiten Runde. Drumherum stellte der Wettbewerb einen Rekord auf: 38 Mannschaften aus 21 Ländern gehen in die erste Runde, so viele wie nie - der bisherige Rekord lag bei 30 Teams in der Saison 2021/22. Insgesamt meldeten 83 Klubs für diese Saison, und die 19 Sieger der ersten Runde stoßen im Oktober zu den 45 Teams, die die Auftaktrunde übersprungen haben. Die meisten Vertreter stellen Griechenland, Israel, Luxemburg, die Türkei und Österreich - je drei Klubs. Ein mazedonischer Klub verteidigt einen Europapokal, und bei uns schaffte das kaum in die Nachrichten. In einem Land, in dem jedes zweite Gespräch über Sport mit „früher waren wir“ beginnt, steht dieses hier in der Gegenwart.

Fünfzehn Tore eines Spielers: Die zweite Runde der Superliga brachte Dramatik in den Hallen

Die großen Vier taten, was nötig war, aber nicht auf dieselbe Weise. Alkaloid gewann in Bitola gegen Eurofarm Pelister 2 mit 31:27 (11:10 zur Pause), obwohl die Gastgeber weit besser spielten, als das Ergebnis zeigt. Meister Vardar 1961 verbuchte den knappsten Erfolg der Top vier - 32:30 auswärts in Kumanovo, erst mit dem letzten Angriff bestätigt. RK Ohrid feierte den deutlichsten Sieg der Runde, während Eurofarm Pelister Multi Essence klar bezwang. Die zweite Runde brachte zudem Wendungen in der letzten Sekunde und eine Einzelleistung von 15 Toren. Wenn der Meister gegen Kumanovo die Punkte erst mit dem letzten Angriff herausholt, ist die Liga nicht entschieden - sie beginnt erst.

Vardar bereitet Skopje auf Nantes vor: Fanzone, Ticketverkauf und der 16. September

Die europäischen Handballnächte kehren nach Skopje zurück. RK Vardar 1961 bestreitet sein erstes Heimspiel der neuen Champions-League-Saison gegen das französische Nantes am 16. September um 18:45 Uhr im Sportzentrum „Jane Sandanski“. Der Klub veröffentlichte ein Werbevideo mit einer Botschaft an die Fans, vor dem Hallenzugang ist eine Fanzone mit Bühne, Musik und Begleitprogramm angekündigt. Tickets sind bereits online erhältlich. Nantes bezwang zur Erinnerung in der ersten Runde Plock mit 26:25 - mit einem Siebenmeter in der letzten Sekunde, durch Noam Leopold. Es kommt also eine Mannschaft, die Spiele auf der Kippe zu gewinnen weiß. Skopje wird für Atmosphäre sorgen, das stand nie infrage. Die Frage ist, ob auch in dieser Saison auf die Euphorie dieselbe Stille darüber folgt, wer den Klub wie finanziert.