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VLEN fragt, wer den Grubi-Fall verzögert - 8 Millionen Schaden und das stille Schweigen des DUI-Archivs

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VLEN fragt, wer den Grubi-Fall verzögert - 8 Millionen Schaden und das stille Schweigen des DUI-Archivs

Der Fall um acht Millionen Euro Schaden, verbunden mit dem ehemaligen stellvertretenden Premier Artan Grubi und dem Flüchtigen Perperim Bajrami - bekannt als „Fall Staatslotterie" - bewegt sich mit ungewöhnlich langsamer Geschwindigkeit. VLEN fragt, wer ein Interesse an der Verzögerung hat.

Kontext: Grubi war mehr als ein Jahr auf der Flucht. Am 23. Februar 2026 wurde er am Grenzübergang Blace verhaftet und steht jetzt unter Hausarrest. Bajrami ist weiterhin flüchtig. Der Fall verknüpft Politik, Geschäfte und die ehemalige DUI-Führung - und Grubi, als einst mächtiger Funktionär und „lebendes DUI-Archiv", sitzt im Zentrum all dieser Verbindungen.

„Der 'Grubi'-Fall darf nicht in der Schublade landen", sagt VLEN in seiner Erklärung. Die Partei verknüpft diesen Fall mit Islam Abazi und stellt die offene Frage: Wem nützt es, dass Grubi schweigt? Diese Frage hat mehrere mögliche Antworten, keine davon schmeichelt dem politischen System, das diesen Zustand seit Jahren toleriert.

Warum die Langsamkeit? Es gibt Theorien. Überlastete Gerichte. Die Komplexität des Falls. Schutz bestimmter Akteure. VLEN argumentiert, es sei leicht zu erkennen, dass die Verzögerung kein Zufall ist - und dass, wenn man an einem Faden zieht, zu viele bislang unbekannte Verbindungen ans Licht kommen würden.

Für die Balkanpolitik ist das ein Lehrbuchbeispiel dafür, wie große Fälle leise werden können. Nicht „in der Schublade landen" - das ist dramatisch - sondern sich so langsam bewegen, dass zum Zeitpunkt einer Entscheidung die Öffentlichkeit bereits vergessen hat. Das ist der stille Effekt einer Justiz, die verschiebt, statt zu verweigern.