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VMRO-DPMNE wirft vor: Filipches SDS-Kooperation mit Bulgarien über Rubin Zemon ist enttarnt

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VMRO-DPMNE wirft vor: Filipches SDS-Kooperation mit Bulgarien über Rubin Zemon ist enttarnt

VMRO-DPMNE eröffnete über Sprecher Valentin Manasievski eine neue Front gegen SDS - der Vorwurf, dass Parteichef Venko Filipche und seine Partei direkte Verbindungen zu bulgarischen politischen Strukturen über Rubin Zemon unterhalten, einen ehemaligen Berater in der Regierung von Zoran Zaev.

"Alle Karten liegen auf dem Tisch, die Kooperation von Filipche und SDS mit Bulgarien ist enttarnt", sagte Manasievski. "Rubin Zemon, Zoran Zaevs Mann und einer der engsten Mitarbeiter von Venko Filipche, ist die Verbindung zwischen Bulgarien und SDS." Laut der Anschuldigung traf sich Zemon mit Viktor Stojanov, der die Mazedonien-Stiftung leitet - eine Organisation, von der VMRO behauptet, sie verbreite bulgarische Propaganda.

Manasievski erwähnte auch, dass Zemon und Stojanov sich informell getroffen haben, und dass es innerhalb der SDS selbst einen internen Konflikt wegen dieser Verbindungen gibt. Er behauptet, Parteimitglieder hätten Filipche unter Druck gesetzt, sich zu distanzieren.

Für die politische Szene auf dem Balkan sind solche Vorwürfe in der Regel ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite - die Überprüfbarkeit konkreter Treffen und Kontakte. Auf der anderen - eine politische Waffe im Vorfeld der Kommunalwahlen. VMRO-DPMNE veröffentlichte das mit Fotos und mit einem Bildschirm hinter dem Sprecher, der die Mazedonien-Stiftung in den Kontext Bulgariens stellte. SDS reagierte bisher nicht mit einer konkreten Beschreibung der Treffen, nur mit allgemeinen Dementis.

Die Frage, die gestellt werden sollte, ist nicht "hat sich Zemon mit jemandem getroffen" - das ist nicht illegal. Die Frage ist: Was war die Natur dieser Treffen, welche Positionen wurden ausgedrückt, und steht das im Einklang oder im Widerspruch zu den proklamierten Zielen der Partei, für deren Interessen er angeblich arbeitet. Ohne diese Antworten ist das eine Frage für politisches Theater, nicht für einen politischen Prozess.