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Zwölf junge Menschen bei Drogenrazzia gefasst: Die Konsumenten sind leicht zu fangen, das Netzwerk ist schwer

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Zwölf junge Menschen bei Drogenrazzia gefasst: Die Konsumenten sind leicht zu fangen, das Netzwerk ist schwer

Die Polizei teilte mit, dass bei einer Anti-Drogen-Aktion 12 junge Menschen festgenommen wurden, an mehreren Orten im Land - von Gostivar und Mavrovo bis zu den Vierteln Skopjes und Bitola. Strafanzeigen folgen, doch das Bild, das sich auftut, ist allgemein bekannt: Drogen zirkulieren überall, und meist werden die Jüngsten gefasst.

In Debreše bei Gostivar wurden drei Männer im Alter von 21 bis 22 Jahren in einem "Volkswagen" mit im vorderen Teil des Fahrzeugs verstecktem Marihuana angehalten. Bei Mavrovi Anovi wurde ein Dreißigjähriger aus Skopje in einem "Suzuki" mit Marihuana im Rucksack angehalten. Im Stadtpark von Skopje wurde ein Neunzehnjähriger aus Serbien um zwei Uhr nachts mit einem weißen pulvrigen Stoff gefasst.

Weitere Festnahmen gab es in Bit Pazar, Aerodrom, Đorče Petrov und Bitola, mit Marihuana und einem weißen granulierten Stoff. Die Polizei kündigte an, nach Abschluss der Dokumentation Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft zu stellen.

Zahlen wie diese füllen regelmäßig Polizeimeldungen, doch die selten gestellte Frage ist eine andere: Berührt die Festnahme von zwölf jungen Menschen mit je ein paar Gramm Drogen wirklich das Netzwerk, das sie auf die Straße bringt? Es ist leicht, die Konsumenten am Ende der Kette zu fangen. Schwerer - und seltener - ist es, jene an der Spitze zu erreichen.