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37 Jahre ohne Namen: DNA identifiziert endlich Castleberry Kate, aber der Mörder ist noch immer irgendwo da draußen

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37 Jahre ohne Namen: DNA identifiziert endlich Castleberry Kate, aber der Mörder ist noch immer irgendwo da draußen

Siebenunddreißig Jahre lang hatte sie keinen Namen. Für die Polizei und die Menschen in Bullhead City, Arizona, war sie nur „Castleberry Kate“ - ein Spitzname nach der Straße, in der 1989 Bauarbeiter ein menschliches Skelett mit einer Kugel im Schädel fanden. Jetzt hat sie endlich einen Namen: Sonya Alice Langan.

Die Geschichte ist traurig auf eine Weise, die selten erzählt wird. Sonya war 17 oder 18, als sie von zu Hause wegging. Ihr Verschwinden wurde nie offiziell gemeldet - die Beziehungen in der Familie waren angespannt, daher waren lange Zeiträume ohne Kontakt nichts Ungewöhnliches. Mit anderen Worten: Ein Mädchen konnte verschwinden und sterben, ohne dass jemand es suchte, weil ihre Abwesenheit normal aussah.

Was den Fall nach fast vier Jahrzehnten löste, ist dieselbe Technologie, die heute auch die ältesten Geheimnisse aufdeckt - die genealogische DNA-Analyse. Forscher des Projekts „DNA Doe“ fanden Ende 2025 eine 99-prozentige Übereinstimmung, dank einer 2024 bewilligten Bundesfinanzierung. Familienmitglieder gaben Proben ab, um die Identität zu bestätigen, die schließlich im Mai 2026 festgestellt wurde.

Doch hier endet die Geschichte nicht - sie bekommt nur einen Namen. Die Mordermittlung bleibt offen; es gibt keinen Verdächtigen, keine Festnahme. Sonya hat jetzt einen Grabstein mit ihrem echten Namen, aber wer sie tötete, ist noch immer irgendwo da draußen oder längst tot und trägt das Geheimnis mit sich. Manchmal kommt die Gerechtigkeit gerade so weit, um zu sagen, wer du warst - nicht, wer dir das Leben nahm.