Skopje ohne Wasser: Trubarevo, Karpoš und Taftalidže heute abgeschaltet - 300-mm-Ventil defekt
14.05.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Die Ostregion Mazedoniens arbeitet an etwas, das seit Jahrzehnten landesweit ein Problem ist - einer Strategie für den Umgang mit Haustieren ohne Besitzer. Die Idee: ein regionales Tierheim, Projektunterlagen in Arbeit, geschätzter Wert der Machbarkeitsstudie rund 5 Millionen Denar.
Der Standort ist noch nicht festgelegt. Die Finanzierung der Dokumentation und der Betreiber sollen bis Jahresende ausgewählt werden. Heißt: Bis 2027 wird sich vor Ort nichts ändern.
Interessant ist, dass das keine isolierte Geschichte ist. Laut der Lebensmittel- und Veterinärbehörde (AHV) wiederholt sich dieselbe Szene in allen acht Planungsregionen. Jede entwickelt eine eigene Strategie, die in einer nationalen Strategie zusammengeführt wird. Das ist eine große, ambitionierte Koordinationsarbeit - und zugleich ein klares Zeichen für etwas anderes: Mazedonien hat in seiner gesamten Existenz kein funktionierendes System für Haustiere gehabt.
„Verantwortungsloser Besitz ist das Grundproblem", sagt Tanja Ristevska-Olovska, Leiterin der Inspektionsaufsicht bei der AHV. Übersetzt: Die Leute kaufen einen Hund, kastrieren ihn nicht, chippen ihn nicht, und wenn sie ihn satthaben, werfen sie ihn auf die Straße. Ohne Folgen.
Professor Vlatko Ilievski von der Veterinärfakultät fügt das Entscheidende hinzu: Die Strategie wird messbare Indikatoren enthalten. Das heißt Bestandserfassung, Chippen als Grundlage und das Kartieren der Quellen. Ohne das läuft jede „Aktion" für Tiere auf „Einsammeln und Freilassen" hinaus - eine endlose Schleife.
Die offene Frage: Wie lange dauert es, bis aus 1.000 bis 2.000 Hunden auf den Straßen einer mittelgroßen mazedonischen Stadt eine kleinere Zahl wird? Mit 5 Millionen Denar für eine Studie warten wir ein weiteres Jahr. Mit 8 Regionen parallel vielleicht drei Jahre. Mit Leuten, die immer noch Welpen als Neujahrsgeschenk kaufen, warten wir noch viel länger.
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