Taxameter wild manipuliert, Fahren ohne Lizenz: Sogar die Taxifahrer selbst wollen Ordnung im Chaos von Skopje
15.06.2026
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07.11.2025
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Nach 24 Jahren an der Spitze der Partei hat Ali Ahmeti angekündigt, dass er sich von der Führungsposition der DUI zurückzieht. Das teilte er in einer Rede bei der Wahlversammlung des Parteiablegers in Kumanovo mit und gab an, dass er sich den Reihen der Veteranen anschließen wolle. "Ich habe nicht mein ganzes Leben, um Präsident der DUI zu sein", erklärte er.
Wenn ein Mann die größte albanische Partei des Landes fast ein Vierteljahrhundert ununterbrochen führt, ist sein Rückzug nicht nur eine innerparteiliche Nachricht - er ist ein tektonischer Zug in der mazedonischen Politik. Ahmeti ist eine politische Figur, deren Name mit allem verbunden ist - vom bewaffneten Konflikt 2001 und dem Ohrider Rahmenabkommen bis zu Jahrzehnten der Regierung, in denen die DUI ein fast ständiger Koalitionspartner war, ganz gleich, wer die andere Seite führte.
Doch die Ankündigung sollte mit nüchternem Kopf gelesen werden, so wie alle solchen Ankündigungen auf dem Balkan gelesen werden. Führer, die jahrzehntelang regiert haben, "ziehen sich" oft auf eine Weise "zurück", bei der die reale Macht in ihren Händen bleibt - über einen Nachfolger, den sie selbst gewählt haben, über eine "Veteranen"-Position, die dennoch entscheidet, über eine Kontrolle, die nicht im Titel liegt, sondern im Netzwerk. Die Frage ist nicht, ob Ahmeti das Amt verlässt, sondern ob er die Macht wirklich loslässt.
Für die Wähler der DUI öffnet das auch eine Frage, die lange aufgeschoben wurde - was ist die Partei ohne den Mann, der sie geschaffen und so lange zusammengehalten hat? Folgt ein echter Generationenwechsel oder nur ein neues Gesicht auf der alten Struktur? Die Antwort werden nicht die Reden auf der Versammlung geben, sondern derjenige, der die Entscheidungen tatsächlich trägt, wenn die Kameras ausgehen.
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