Eine wilde Deponie in Karpos wird zu einem 72.000-Quadratmeter-Megapark: neue "Lungen" für das verschmutzte Skopje
11.07.2026
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23.04.2026
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12.04.2026
Ein Mann mit einer Mülltonne auf dem Kopf, der sich als "kosmischer Krieger" ausgibt, ist zum größten Problem für Nigel Farage geworden - und zwar nicht als Witz, sondern als politische Taktik, die funktioniert. Er nennt sich Count Binface, und hinter der Maske steckt ein BBC-Comedy-Autor, Jonathan David Harvey.
Die Geschichte beginnt, als Farage, Chef von Reform UK, seinen Sitz in Clacton niederlegte, um erneut zu kandidieren - mit dem Argument, über den Streit um nicht gemeldete Spenden sollten die Wähler entscheiden, nicht der Ethikausschuss des Parlaments. Es geht um 5 Millionen Pfund von einem Krypto-Millionär, dazu Geld für Personal und Sicherheit. Als sich die großen Parteien aus dieser "eingefädelten" Nachwahl zurückzogen, trat Binface an.
Sein Programm ist bewusst absurd: die Sängerin Adele verstaatlichen und den Preis eines Croissants auf ein Pfund deckeln. Aber hinter dem Humor steckt eine Pointe. "Farage sagt, er will das Volk gegen die Elite. Gut, soll er es haben. Lasst mich in Ruhe", sagte Binface. Satire trifft dort, wo direkte Kritik nicht hinkommt - über den Spott.
Der Effekt ist so stark, dass selbst Farage-freundliche Zeitungen ihn nicht ignorieren konnten. Eine davon titelte: "Wenn die Wähler dich anschreien, ist es schlecht. Wenn sie über dich lachen, bist du erledigt." Und darin liegt die ganze Weisheit dieser Geschichte - Politiker wissen sich gegen Angriffe zu wehren, aber gegen Spott wehrt sich kaum jemand erfolgreich. Großbritannien hat eine lange Tradition solcher exzentrischer Kandidaten, und Binface ist nur ihr jüngster Erbe. Die Frage ist, warum Satire bei uns auf dem Balkan so selten in die Politik gelangt - vielleicht weil die Realität bei uns ohnehin absurd genug ist.
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