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Deutschland und die Niederlande raus aus der WM, Kane sagt Barcelona ab

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Deutschland und die Niederlande raus aus der WM, Kane sagt Barcelona ab

Deutschland und die Niederlande raus aus der WM - und beide im Elfmeterschießen

Die WM verschlang die ersten Favoriten schon in der K.-o.-Phase, und das auf die grausamste Art. Paraguay schaltete den viermaligen Weltmeister Deutschland nach einem 1:1 und einem 4:3-Sieg im Elfmeterschießen aus - Havertz, Woltemade und Tah verschossen, während der VAR ein Tor von Tah in der Verlängerung annullierte. Am selben Abend schickte Marokko die Niederlande nach Hause, wieder 1:1 und 3:2 im Elfmeterschießen. Die zwei größten europäischen Namen am selben Tag draußen, und das Turnier hat gerade erst begonnen. Wer sagte, Geld und Ruf trügen ein Tor auf dem Platz?

Kane sagte Barcelona ab, bleibt bei Bayern

Barcelona sondierte das Feld um Harry Kane für einen Transfer nach der WM, doch der Engländer machte sofort Schluss damit - er bleibt bei Bayern. Sein Vertrag läuft bis 2027, und München ist sicher, dass er auch eine Verlängerung unterschreibt. Die Zahlen erklären, warum er nirgends in Eile ist: 146 Tore in drei Saisons seit seiner Ankunft 2023, zwei Meistertitel in der Bundesliga. Die Katalanen suchen ihre Tore auswärts, weil zu Hause die Rechnung nicht aufgeht - und Kane weiß genau, dass es leichter ist, dort eine Legende zu sein, wo man es bereits ist.

FIFA, Trump und ein Friedenspreis - jetzt auch eine Untersuchung

Während der Ball rollte, tat sich in Brüssel ein anderes Thema auf. EU-Abgeordnete fordern eine Untersuchung gegen FIFA-Präsident Gianni Infantino, nachdem die Organisation Donald Trump einen Friedenspreis verlieh. Ein Fußballverband, der ständig schwört, er sei „über der Politik", verteilt nun Friedenspreise an einen amerikanischen Präsidenten. Sport und Macht spielen längst im selben Team - sie vergessen nur manchmal, es zu verbergen.

Rastoder führt den Angriff von Panathinaikos an

Vom Schweizer Meister zum griechischen Giganten - der mazedonische Stürmer Elmin Rastoder (24) hat bei Panathinaikos unterschrieben. Die Athener zahlten rund 3,5 Millionen Euro an Thun und banden ihn mit einem Vierjahresvertrag. Rastoder kommt mit 15 Toren und 6 Vorlagen in 36 Spielen der vergangenen Saison in der Schweizer Liga - Zahlen, die in Europa selten unbemerkt bleiben. Ein weiterer mazedonischer Fußballer, der die Tür ins Ausland fand; die Frage ist, ob die heimische Liga überhaupt versucht hat, ihn zu halten.

Lewandowski wählte Amerika - wechselt zu Chicago Fire

Einer der größten Torjäger seiner Generation schließt seine europäische Geschichte an einem ungewöhnlichen Ort. Robert Lewandowski hat einen Wechsel zu Chicago Fire vereinbart, und die MLS hat erneut einen Weltnamen in der reifen Phase seiner Karriere geangelt. Die amerikanische Liga lernte längst, dass sie keine Stars aufbauen muss - es reicht, sie zu kaufen, wenn Europa ihnen den Höhepunkt nimmt. Für Lewandowski ist es eine neue Bühne; für die MLS ein weiterer Name auf dem Plakat.