Fünf Brandherde in einer Nacht bei Raec: Der Bürgermeister schlägt auf Facebook Alarm, die Prävention bleibt wieder ein Thema für September
03.08.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Die DUI feierte ihr 24-jähriges Bestehen im Stadtpark von Skopje, und Parteichef Ali Ahmeti fasste die Geschichte der Partei in einem Satz zusammen, der alles sagt: „Wir begannen bei null, wir gingen mit einem Premier." Die Torte ist angeschnitten, die Rede gehalten - und hinter der Feier steht ein Kalkül über das, was folgt.
„Wir begannen bei null, mit 1-2 Prozent Albanern in den Institutionen, und erreichten 20-22 Prozent", sagte Ahmeti. „Wir begannen bei null, endeten mit einem Premier, jetzt haben wir einen Parlamentspräsidenten und Direktoren in vielen Institutionen." Zahlen, die aus dem Blickwinkel der Partei tatsächlich eine Geschichte des Aufstiegs vom Rand ins Zentrum der Macht erzählen.
Doch der interessanteste Teil der Rede war kein Rückblick - sondern ein Aufruf für die Zukunft. Ahmeti schlug vor, dass die albanischen Parteien einen Pakt schließen, nach dem die Partei, die im albanischen Block gewinnt, die Albaner in jeder künftigen Regierung vertreten würde. Übersetzt: Wer die albanische Stimme gewinnt, kommt an die Macht, egal wer die Regierung bildet. Das ist ein Modell, in dem der Platz in der Regierung vorab reserviert ist und Wahlen nur entscheiden, wer ihn einnimmt.
Hier lohnt es sich innezuhalten. Die Logik „wer den Block gewinnt, kommt an die Macht" klingt demokratisch, macht die Macht aber tatsächlich von ethnischer Arithmetik abhängig, nicht von Politik und Ergebnissen. 24 Jahre später ist die Frage für die DUI nicht mehr, wie sie an die Spitze kam - das ist klar. Die Frage ist, ob sich diese Jahre an der Macht in ein besseres Leben für die einfachen Menschen verwandelten, die sie wählten, oder nur in bessere Posten für jene auf der Bühne mit der Torte. Die Antwort auf diese Frage feiert man nicht im Park.
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