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Erdrutsch auf Baustelle im Centar: Bagger verschüttet, Gehweg zerstört, Investor mit Strafe

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Erdrutsch auf Baustelle im Centar: Bagger verschüttet, Gehweg zerstört, Investor mit Strafe

Auf dem Boulevard „Mitropolit Teodosij Gologanov", in der Nähe der katholischen Kirche in Skopje, kam es zu einem Erdrutsch von einer Baustelle. Die Erde fiel auf den Gehweg und die Strasse und beschädigte ein parkendes Fahrzeug. Der Bagger, der auf der Baustelle arbeitete, wurde verschüttet - ein echtes Wunder, dass der Fahrer es nach draussen schaffte, bevor er von der Erde begraben wurde.

Die Gemeinde Centar sei laut ihren Mitteilungen „sofort" vor Ort gewesen. Inspektionsdienste und Innenministerium dokumentierten gemeinsam Schäden an Fahrbahn, Gehwegen, Kanalisationsnetz und Strassenbeleuchtung. Der Investor wurde wegen „Nichteinhaltung der Pflichten" mit Bussgeld belegt. Die Höhe des Bussgeldes - wie üblich - bleibt nicht öffentlich.

Die Skopjerin, deren Fahrzeug beschädigt wurde, sagte: „Der Gehweg und die Strasse fielen auf voller Länge neben dem Baugrundstück. Es gab Sachschaden, aber zum Glück wurde kein Fussgänger verletzt." Und sie fügte etwas viel Wichtigeres hinzu: „Es ist eine ernsthafte Untersuchung nötig, ob die umliegenden Gebäude sicher sind - damit wir nicht einen grösseren Schaden als den heutigen erleben."

Das ist die Frage, die mazedonische Leser an ihre Gemeinden schreiben sollten. Wenn ein Investor so tief gräbt, dass ein Erdrutsch entsteht, heisst das: Entweder wurden die Regeln zur Aushubtiefe nicht befolgt, oder der Boden wurde vor Arbeitsbeginn nicht analysiert, oder beides. Umliegende Gebäude, besonders ältere mit flachen Fundamenten, können monatelang ohne sichtbare Zeichen strukturell geschädigt sein.

Die Bürgergruppe „Verteidigung von Bunjakovac" veröffentlichte die ersten Informationen in sozialen Medien und betonte, dass die Arbeiten an einem Feiertag durchgeführt wurden - wenn die Inspektionsdienste oft nicht arbeiten und Investoren diese arbeitsfreien Tage für aggressivere Erdarbeiten ohne Aufsicht nutzen.

Die offene Frage: Wo war die Genehmigung für diese Aushubtiefe? Wer hat die geomechanische Analyse genehmigt? Und wenn der Investor den „Schaden behebt" - bedeutet das nur die Wiederherstellung des Gehwegs, oder wirklich eine Analyse der Fundamente der umliegenden Gebäude? Denn das eine ist Kosmetik, das andere ist die Sicherheit derjenigen, die dort wohnen.