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Wieder eine Frau mitten in Skopje ausgeraubt: Wie viele solcher Fälle, bis jemand reagiert?

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Wieder eine Frau mitten in Skopje ausgeraubt: Wie viele solcher Fälle, bis jemand reagiert?

Wieder eine Frau mitten in Skopje ausgeraubt, wieder eine Erinnerung daran, dass die Sicherheit der Stadt nicht die ist, mit der geworben wird. Eine einundsechzigjährige Bewohnerin von Skopje meldete der Polizei Skopje am 7. Juli um 22:35 Uhr, sie sei im Gebiet des Bit Pazar ausgeraubt worden. Laut Anzeige entriss ihr eine Person unter Anwendung körperlicher Gewalt die Tasche - voller Geld und persönlicher Dokumente - und floh.

Die Geschichte klingt beunruhigend vertraut. Eine ältere Frau, spät am Abend, in einem Teil der Stadt, der seit Jahren als problematisch in Sachen Sicherheit gilt. Die entrissene Tasche bedeutet nicht nur verlorenes Geld, sondern auch persönliche Dokumente, die sie nun neu ausstellen lassen muss, mit allen Warteschlangen und Kosten, die das mit sich bringt. Für eine Rentnerin ist das ein doppelter Schlag - materiell und für ihr Sicherheitsgefühl.

Die Polizei fahndet nach dem Täter, doch die Frage, die sich nach jedem solchen Fall wiederholt, bleibt: Wie viele solcher Raubüberfälle müssen geschehen, bevor sich jemand ernsthaft mit der Sicherheit in diesen Teilen der Stadt befasst? Jede einzelne Anzeige endet als Statistik, und Statistiken verwandeln sich selten in mehr Streifen dort, wo sie wirklich gebraucht werden.

Während die Behörden über intelligente Kameras und moderne Systeme reden, kann eine gewöhnliche Frau abends noch immer nicht ruhig mit einer Tasche in der Hand spazieren gehen. Genau da misst sich echte Sicherheit - nicht an der Zahl installierter Geräte, sondern daran, ob eine Rentnerin ohne Angst nach Hause kommt. Und die Antwort ist leider dieser Tage immer öfter - nein.