57 Abschlussschüler in Štip durch die Prüfung gefallen, 53 davon in Englisch: Liegt das Problem bei den Schülern oder am Unterricht?
09.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Eine kurze Äußerung der EU-Kommissarin Marta Kos, dass es „keine Garantien" für Mazedoniens Mitgliedschaft in der Europäischen Union gebe, hat das schmerzhafteste Thema der mazedonischen Politik erneut geöffnet - was wir gewonnen und was wir gegeben haben auf dem Weg nach Brüssel. Die Partei Makedonski Koncept nutzte die Aussage, um die Frage zu stellen, die viele leise stellen: Wenn es keine Garantien gibt, wozu wurden dann die Zugeständnisse gemacht?
Ihr Argument ist direkt. Die in der Vergangenheit gemachten nationalen Zugeständnisse - darunter das Prespa-Abkommen und das Referendum von 2018 - wurden als notwendig dargestellt, weil sie angeblich einen sicheren Weg zur europäischen Mitgliedschaft ebneten. Nun, so die Partei, wenn dieses Fundament einstürzt, stürzt auch die Rechtfertigung für die Zugeständnisse ein. „Keine Garantien" ist nicht nur eine diplomatische Floskel - sie stellt rückwirkend die gesamte Logik des Prozesses in Frage.
Von da aus fordert Makedonski Koncept etwas Konkretes: Wenn die EU die Garantien offiziell zurückzieht, dann kann auch Mazedonien legitim den Zusatz „Nord" streichen - im internen Gebrauch. Die Logik ist einfach: Wenn das Abkommen auf einer europäischen Perspektive beruhte, die verschwunden ist, warum sollte eine Seite ihre Verpflichtungen weiter erfüllen?
Ob dies eine reale politische Möglichkeit ist oder nur eine rhetorische Provokation, lässt sich schwer sagen. Aber der Punkt berührt etwas Echtes. Jahrelang wurde den Bürgern wiederholt, dass jedes Zugeständnis eine Investition in eine sichere europäische Zukunft sei. Wenn der höchste EU-Funktionär offen sagt, dass es keine Garantien gibt, ist es verständlich, dass die Menschen fragen: Wofür war das alles also? Die Frage braucht keine Parteifarbe, um wehzutun.
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