57 Abschlussschüler in Štip durch die Prüfung gefallen, 53 davon in Englisch: Liegt das Problem bei den Schülern oder am Unterricht?
09.07.2026
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23.04.2026
23.04.2026
12.04.2026
Wer nachts Bauschutt und alte Möbel auf Skopjes Straßen kippt, könnte bald dafür zahlen. Der Bürgermeister der Stadt Skopje, Orce Gjorgjievski, teilte mit, dass Personen, die gestern Nacht beim illegalen Entsorgen von Bauschutt und Abfall ertappt wurden, geortet und erfasst worden seien und daraufhin die Aufforderung erhielten, sich in den Gemeinderäumen zu melden. Er kündigte auch Sanktionen an.
Die Szene ist jedem Bewohner Skopjes bekannt: Neben einem Baum oder auf dem Gehweg taucht ein Haufen alter Stühle, Schränke, Säcke mit Bauschutt auf - unter dem Deckmantel der Nacht abgeladen von jemandem, der beschlossen hat, die Straße sei seine Deponie. Das Problem ist nicht neu, doch selten endet jemand mit einer Strafe. Deshalb klingt die Ankündigung, dass die Täter identifiziert wurden, fast ungewöhnlich - meist enden solche Geschichten mit einem Foto vom Müllhaufen und ohne jede Folge.
Ob es echte Sanktionen geben wird oder nur einen weiteren Aufruf, "sich bei der Gemeinde zu melden", auf den nichts folgt, bleibt abzuwarten. Der Unterschied ist entscheidend. Wenn die Verursacher wirklich zahlen, ist die Botschaft an die anderen klar. Endet das Ganze mit einer Warnung und einem Schulterklopfen, dann wird jeder, der Bauschutt loswerden will, es bald wieder tun, weil er gelernt hat, dass es keine Folgen gibt.
Illegale Entsorgung ist keine Kleinigkeit - sie ist ein Gesundheits- und ein ästhetisches Problem und eine Last für den Haushalt, denn die Reinigung zahlen alle Bürger über die Gemeindekasse. Wer nachts Abfall auskippt, stiehlt in Wahrheit aus der gemeinsamen Tasche. Deshalb sind Sanktionen, wenn sie wirklich durchgesetzt werden, keine Rache - sie sind schlichte Gerechtigkeit: Wer Dreck macht, zahlt.
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