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Harris ohne Umschweife: Netanjahu hat Trump in einen Krieg gezogen, den Amerika nicht will

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Kamala Harris sprach aus, was die Halfte Amerikas denkt, aber nur wenige laut sagen: Benjamin Netanjahu hat Trump in einen Krieg gezogen. "Er wurde in einen Krieg hineingezogen, in den ihn Bibi Netanjahu gezogen hat - er ist in einen Krieg eingetreten, den das amerikanische Volk nicht will, und hat damit amerikanische Soldaten gefahrdet", sagte die ehemalige Vizeprasidentin bei einem Auftritt in Detroit.

Harris ging noch weiter: Sie nannte die Militaroperation "Epic Fury" einen "schwachen Versuch, von den Epstein-Akten abzulenken". Die Trump-Regierung beschrieb sie als "die korrupteste, gefuhlloseste und inkompetenteste in der Geschichte der USA".

Der scharfste Schlag betraf jedoch Amerikas Glaubwurdigkeit: "Dieser Prasident ist der erste Prasident der USA aus einer beliebigen Partei seit dem Zweiten Weltkrieg, der die amerikanische Verantwortung aufgegeben hat, Bundnisse zu pflegen und zu schutzen." Trump sei der erste, der "offen die Bedeutung der Achtung internationaler Regeln und Normen wie Souveranitat und territoriale Integritat ablehnt".

Das Ergebnis? Amerika sei zu einem "unberechenbaren Partner" geworden, der "den Einfluss verloren hat, den es einst in Diskussionen uber wichtige Fragen hatte". Fur den Balkan ist dies keine abstrakte politische Debatte - wenn die grosste Weltmacht alle vier Jahre die Regeln andert, zahlt jedes kleine Volk den Preis fur diese Unberechenbarkeit.