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Heftige Explosion bei Belgorod: fünf Verletzte, über 20 Häuser beschädigt - und Moskau schweigt, wessen Fehler es war

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Heftige Explosion bei Belgorod: fünf Verletzte, über 20 Häuser beschädigt - und Moskau schweigt, wessen Fehler es war

Zuerst dachte man, ein russischer Pilot habe versehentlich eine verheerende FAB-Gleitbombe auf eigenes Gebiet abgeworfen. Dann sagten die offiziellen Stimmen etwas anderes - die Explosion im Dorf Belowskoje bei Belgorod brach in einem Munitionslager aus. Welche Version auch die wahre ist, das Ergebnis ist dasselbe: eine heftige Detonation, Verletzte und Dutzende beschädigte Häuser tief im russischen Land.

Laut den Behörden im Gebiet Belgorod wurden fünf Menschen verletzt, und die Druckwelle zerschlug die Fenster eines Verwaltungsgebäudes, dreier Wohnblöcke und über 20 Privathäuser. Die Sekundärdetonationen, die auf den im Netz kursierenden Aufnahmen zu hören sind, stützen die Lager-Theorie - ukrainische Quellen schätzen, es handelte sich um Munition für das System „Iskander" oder die Flugabwehr S-300.

Das offizielle Belgorod bestätigte die Verletzten und die Schäden, wollte aber nicht sagen, was genau Feuer fing oder wessen Fehler es war. Dieses Schweigen ist beredt. Wenn ein Staat einen Krieg führt und plötzlich ein eigenes Lager explodiert, fällt das Eingeständnis, dass es das eigene war - oder dass es getroffen wurde - nicht leicht.

Was auch immer geschah, die Geschichte veranschaulicht eine alte Wahrheit über Kriege: Die Front bleibt selten dort, wo sie auf der Karte gezeichnet ist. Belgorod ist eine russische Stadt, weit von der offiziellen Konfliktlinie entfernt, und dennoch fegten seine Bewohner an jenem Abend dieselben Glassplitter weg wie die Menschen auf der anderen Seite der Grenze. Der Krieg liest keine Pässe.