Skip to content

Über 70 Menschen und 30 Fahrzeuge im Einsatz in Kavadarci nach dem Unwetter: Wasser wird abgepumpt, Geröll geräumt

1 Min. Lesezeit
Teilen
Über 70 Menschen und 30 Fahrzeuge im Einsatz in Kavadarci nach dem Unwetter: Wasser wird abgepumpt, Geröll geräumt

Nach dem schweren Unwetter, das Kavadarci und einen Teil der Ortschaften der Gemeinde traf, sind seit den frühen Morgenstunden über 70 Personen und rund 30 Fahrzeuge und Maschinen im Einsatz - Tankwagen, Fahrzeuge zur Müllsammlung und zum Abtransport, kommunale und weitere Technik.

An der koordinierten Aktion beteiligt sind die Gemeinde Kavadarci über ihren Bürgerdienst, der kommunale Betrieb, die örtliche Feuerwehreinheit, die Direktion für Schutz und Rettung sowie das Innenministerium über die Polizei in Kavadarci.

Gearbeitet wird am Abpumpen des angestauten Wassers, am Waschen und Reinigen von Straßen, Gehwegen und öffentlichen Flächen, am Entfernen von Schlamm, Geröll, Abfall und heruntergefallenen Ästen, an der Räumung der Fahrbahnen und an der Behebung der Schäden. Priorität haben die kritischen Punkte und Gebäude, bei denen ein Sicherheitsrisiko besteht.

Parallel wurden Teams und Technik auch in die Dörfer geschickt - zur Räumung lokaler Straßen und zum Entfernen von Geröll. Laut Plan sollen bis morgen alle gemeldeten kritischen Punkte in den Dörfern erfasst sein.

Was die Reaktion nicht abdeckt

Die Mobilisierung ist schnell, und das gehört gesagt. Siebzig Menschen seit dem Morgen im Einsatz ist für eine Gemeinde von der Größe Kavadarcis keine Kleinigkeit.

Aber Wasser abzupumpen ist eine Reaktion auf eine Folge. Die Frage, die jedes solche Unwetter hinterlässt, lautet, warum sich das Wasser überhaupt an denselben Stellen sammelt - ob die Entwässerungskanäle vor der Saison gereinigt wurden, ob die Roste frei sind, ob die Regenwasserkanalisation für die Mengen ausgelegt ist, die heute in einer Stunde fallen.

Das ist keine Frage an die Teams, die seit sechs Uhr morgens draußen sind. Es ist eine Frage an den Plan, der vor dem Unwetter hätte gemacht werden müssen.

Die Gemeinde kündigt an, die Einsätze würden in den kommenden Tagen fortgesetzt, bis die Folgen vollständig beseitigt sind, und appelliert an die Bürger, die Teams dort nicht zu behindern, wo noch gearbeitet wird.